Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Antikoagulation während der ECMO bei neonatalen und pädiatrischen Patienten

Anticoagulation during ECMO in neonatal and paediatric patients

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Thrombosis research (2018)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungBarton et al. · Thrombosis research, 2019

Abstract

Extracorporeal Membrane Oxygenation (ECMO) is a form of Extracorporeal Life Support (ECLS) which is used frequently in the paediatric and neonatal setting to support either the pulmonary, or both the pulmonary and cardiac systems. Management of ECMO requires the use of systemic anticoagulation to prevent patient and circuit based thrombosis, which in turn increases the risk of haemorrhage. A number of coagulation tests, laboratory and point of care based, are used to monitor anticoagulation, however the evidence for correlation of the test results with level of anticoagulant and clinical outcomes in children remains poor.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAnticoagulantsBlood Coagulation TestsChildDrug MonitoringExtracorporeal Membrane OxygenationHemorrhageHemostasisHumansInfantThrombosis

Zusammenfassung

Behandelt wird die systemische Antikoagulation bei neonatalen und pädiatrischen Patienten unter extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO), einer Form der extrakorporalen Lebensunterstützung für die Lunge oder für Lunge und Herz. Die Antikoagulation soll Thrombosen beim Patienten und im ECMO-Kreislauf verhindern, erhöht aber das Blutungsrisiko. Zur Überwachung dienen laborbasierte und Point-of-Care-Gerinnungstests; die Evidenz für eine Korrelation der Testergebnisse mit dem Antikoagulantienspiegel und klinischen Ergebnissen bei Kindern bleibt laut Autoren mangelhaft.

Kontext

Dieser Artikel diskutiert das Antikoagulationsmanagement während extrakorporaler Membranoxygenierung (ECMO) bei neonatalen und pädiatrischen Patienten und stellt fest, dass eine systemische Antikoagulation erforderlich ist, um eine patienten- und kreislaufbasierte Thrombose zu verhindern, jedoch das Blutungsrisiko erhöht, und dass die Evidenz für eine Korrelation zwischen Gerinnungstestergebnissen, Antikoagulansspiegeln und klinischen Outcomes bei Kindern weiterhin gering ist. Dieses Thema ist für die Hirudotherapie relevant, da die Antikoagulation zentral für die Blutegeltherapie ist, und direkte Thrombininhibitoren, die aus medizinischem Blutegel-Hirudin gewonnen oder nach diesem modelliert sind, eine Klasse von Antikoagulanzien darstellen, für die optimale Überwachungsstrategien eine offene klinische Frage bleiben. Eine Einschränkung besteht darin, dass der Abstract eine allgemeine Diskussion bietet, ohne spezifische Daten, Stichprobengrößen oder Interventionsergebnisse zu berichten, sodass er die Wirksamkeit eines bestimmten Antikoagulans oder Überwachungsansatzes nicht belegt.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Barton R, Ignjatovic V, Monagle P. Anticoagulation during ECMO in neonatal and paediatric patients. Thromb Res. 2019;173:172-177. doi:10.1016/j.thromres.2018.05.009. PMID: 29779622

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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