Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Fallbeschreibung einer spontanen intrakardialen Thrombusbildung während einer Mitralklappenrekonstruktion: Eine Komplikation der Aminocapronsäure?

A Case Description of Spontaneous Intracardiac Thrombogenesis During Mitral Valve Repair: A Complication of Aminocaproic Acid?

Fallbericht in der Zeitschrift A&A practice (2025)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtSicherheit & InfektionskontrolleZavala et al. · A&A practice, 2025

Abstract

Bleeding is common after cardiac surgery and is associated with increased morbidity and mortality. The etiology of coagulopathy after cardiopulmonary bypass is complex, involving systemic inflammation, hemodilution, residual heparin effect, platelet activation, hypothermia, and hyperfibrinolysis. Antifibrinolytic agents such as aprotinin and lysine analogs are used to mitigate hyperfibrinolysis. Although epsilon-aminocaproic acid (EACA) is generally considered safe, dosing regimens vary, and thrombotic complications are underreported in national registries. We describe a case of acute intracardiac thrombosis shortly after EACA administration during mitral valve repair in a patient with no known hematologic or hypercoagulable conditions. .

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleCase Reports
Indexierte MeSH-BegriffeHumansAminocaproic AcidAntifibrinolytic AgentsMitral ValveMitral Valve InsufficiencyThrombosis

Zusammenfassung

Blutungen nach kardiochirurgischen Eingriffen sind häufig; Antifibrinolytika wie Aprotinin und Lysinanaloga werden zur Minderung der Hyperfibrinolyse eingesetzt. Epsilon-Aminocapronsäure (EACA) gilt allgemein als sicher, die Dosierungsschemata variieren jedoch, und thrombotische Komplikationen werden in nationalen Registern zu selten gemeldet. Die Autoren beschreiben eine akute intrakardiale Thrombose kurz nach EACA-Gabe während einer Mitralklappenrekonstruktion bei einem Patienten ohne bekannte hämatologische Erkrankungen oder Hyperkoagulabilität. Die Autoren werfen die Frage auf, ob eine Komplikation der Aminocapronsäure vorliegt.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine akute intrakardiale Thrombose, die kurz nach Gabe von Epsilon-Aminocapronsäure (EACA, ein antifibrinolytisches Lysin-Analogon) während einer Mitralklappenrekonstruktion bei einem Patienten ohne bekannte hyperkoagulable Erkrankung auftrat, vor dem Hintergrund der komplexen Koagulopathie, die auf einen kardiopulmonalen Bypass folgt. Sein Bezug zur Hirudotherapie ist konzeptueller Natur und dreht sich um das hämostatische Gleichgewicht: Das Speichelsekretom des Blutegels wirkt in die entgegengesetzte Richtung und liefert antithrombotische und thrombozytenhemmende Aktivität, sodass dieser Bericht das thrombotische Risiko am anderen Ende des Fibrinolyse-Spektrums veranschaulicht, das Kliniker abwägen, wenn sie chirurgische Blutung gegen Gerinnung managen. Ehrlicher Vorbehalt: Dies ist ein einzelner, hypothesengenerierender Fallbericht (die Autoren selbst stellen EACA als Frage), es sind keine Blutegel beteiligt, und er kann nicht belegen, dass EACA eine solche Thrombose verursacht, sondern nur, dass die Ereignisse zeitlich assoziiert waren.

Zitation

A Case Description of Spontaneous Intracardiac Thrombogenesis During Mitral Valve Repair: A Complication of Aminocaproic Acid?.

Zavala et al. · A&A practice, 2025

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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