Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Single-vessel arteriovenous revascularization of the amputated ear

Case report and experimental animal study published in J Reconstr Microsurg (1999)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturSicherheit & InfektionskontrolleZamboni WA et al. · J Reconstr Microsurg, 1999

Abstract

Successful single-vessel arteriovenous replantation of a completely amputated human ear is described. This result was followed by an experimental study using a rabbit model, to confirm that an amputated ear could survive replantation with only a single arteriovenous anastomosis. Fifteen animals were placed in one of two experimental groups: Group 1-arteriovenous replantation, no treatment (n = 6); and Group 2-arteriovenous replantation with medicinal leeching (n = 9). All ears demonstrated initial reperfusion of the replantation immediately following microanastomosis. Laser Doppler flow readings in the non-leeched replanted ears fell to zero by 8 hr and, by 12 hr, the non-leeched ears demonstrated signs of necrosis. All the leeched, replanted ears demonstrated perfusion and complete viability at the time of sacrifice. The case report, combined with the results from the experimental study, confirm that single-vessel arteriovenous replantation of an amputated ear is feasible.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAmputation, TraumaticAnimalsArteriovenous Shunt, SurgicalBlood Vessel Prosthesis ImplantationDisease Models, AnimalEarEstheticsFollow-Up StudiesHumansMaleRabbitsRegional Blood FlowReplantationTreatment Outcome

Zusammenfassung

Case report describes successful single-vessel arteriovenous replantation of a fully amputated human ear. A rabbit study found leeched ears stayed perfused and viable while untreated ears developed necrosis, supporting feasibility of single-anastomosis ear replantation.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine erfolgreiche ein-Gefäß-arteriovenöse Replantation eines amputierten menschlichen Ohres, gefolgt von einer experimentellen Studie an einem Kaninchenmodell. In der experimentellen Phase verglichen die Forscher replantierte Ohren mit und ohne Anwendung medizinischer Blutegelbehandlung. Sie stellten fest, dass alle mit Blutegeln behandelten Ohren vollständige Viabilität und Perfusion aufwiesen, während die nicht mit Blutegeln behandelten Ohren die Perfusion verloren und Nekrosezeichen zeigten. Diese Studie ist für die American Society of Hirudotherapy hochrelevant, da sie die Wirksamkeit der medizinischen Blutegelbehandlung zur Verbesserung des Gewebeüberlebens nach komplexer mikrochirurgischer Replantation direkt experimentell nachweist. Die wesentliche Limitation besteht darin, dass die experimentellen Nachweise aus einem Tiermodell in Kombination mit einem einzelnen menschlichen Fallbericht stammen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Zamboni WA, Lozano DD, Vitkus K, Roth AC, Stephenson LL, Kenneaster D, et al. Single-vessel arteriovenous revascularization of the amputated ear. J Reconstr Microsurg. 1999;15(1):9-13. doi:10.1055/s-2007-1000064. PMID: 10025524

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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