Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Unusual presentation of heparin-induced thrombocytopenia and thrombosis (HITT) with multiple organ involvement

Case report published in BMJ case reports (2025)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische StudienZakhour H et al. · BMJ case reports, 2025

Abstract

In this case, a woman in her 60s was diagnosed with heparin-induced thrombocytopenia (HIT) following the use of prophylactic enoxaparin postoperatively. Subsequently, she developed bilateral pulmonary emboli (PE), hepatic vein thrombosis and bilateral adrenal infarcts. On initiating warfarin therapy, she developed right leg deep vein thrombosis (DVT). She was successfully bridged onto warfarin with an argatroban infusion and has not developed any further thrombosis since being discharged on warfarin single-agent treatment. Her care required a multidisciplinary approach involving input from specialist haematologists at the local tertiary centre as well as endocrinologists, gastroenterologists, respiratory physicians and orthogeriatricians. This report serves as a key reminder of the many complications of HIT. Additionally, it reminds us to consider the paradoxical procoagulant state seen in early warfarinisation and the potential consequences of this.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleCase Reports
Indexierte MeSH-BegriffeHumansFemaleThrombocytopeniaWarfarinAnticoagulantsHeparinMiddle AgedVenous ThrombosisPipecolic AcidsPulmonary EmbolismEnoxaparinArginine

Zusammenfassung

A woman in her 60s developed heparin-induced thrombocytopenia after prophylactic enoxaparin, with bilateral pulmonary emboli, hepatic vein thrombosis, bilateral adrenal infarcts, and deep vein thrombosis on starting warfarin; she was stabilized by bridging to warfarin with an argatroban infusion.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine Frau in den Sechzigern, die nach prophylaktischem enoxaparin eine heparininduzierte Thrombozytopenie (HIT) entwickelte und in der Folge während einer frühen Warfarinisierung bilaterale Lungenembolien, eine Lebervenenthrombose, bilaterale Nebenniereninfarkte und eine tiefe Venenthrombose erlitt und schließlich durch die Überbrückung auf warfarin mit einer argatroban-Infusion stabilisiert wurde. Für die Evidenzlage zu medizinischen Blutegeln ist er eine nützliche Erinnerung daran, warum ein heparinfreier Antikoagulationsweg wichtig ist: HIT zwingt Kliniker zu direkten Thrombininhibitoren (hier argatroban), derselben mechanistischen Klasse wie das vom Blutegel abgeleitete Peptid hirudin, das die Heparin-PF4-Antikörperreaktion nicht auslöst. Als Fallbericht eines einzelnen Patienten veranschaulicht er nur ein klinisches Problem und einen Behandlungsverlauf und stützt keine allgemeine Aussage über die Blutegeltherapie oder hirudin-basierte Wirkstoffe.

Verwandte Verbindungen im ASH-Register

Synthetische Arzneimittel, die zum Thema dieser Arbeit gehören. Sie wirken auf dieselben Zielstrukturen wie Moleküle aus dem Blutegel, sind jedoch nicht aus dem Blutegel gewonnen:

Zitation

Unusual presentation of heparin-induced thrombocytopenia and thrombosis (HITT) with multiple organ involvement.

Zakhour H et al. · BMJ case reports, 2025

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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