Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Drei End-zu-End-Techniken für die mikrovaskuläre Anastomose von Gefäßen mit unterschiedlicher Kaliberdiskrepanz

Three end-to-end techniques for microvascular anastomosis of vessels with different size discrepancy

Retrospektive Studie in der Zeitschrift Ann Plast Surg (2020)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturZhang Y et al. · Annals of plastic surgery, 2020

Abstract

BACKGROUND: Size discrepancy in microvascular anastomosis is a common issue in free flap transfer and replantation surgery. A number of different techniques have been described to overcome the problem, but optimal method continues to be defined. METHODS: Since June 2015 to May 2018, clinical courses of 103 microvascular cases performed by one senior surgeon were reviewed. Three end-to-end techniques including mechanical dilation, single-mattress suture, and wedge resection were applied in 364 anastomoses with caliber ratio between 1:1 and 1:1.5, 1:1.5 and 1:2, and 1:2 and 1: 3, respectively. RESULTS: A total of 112 flaps were incorporated in this study. The incidence of anastomotic failure was 3.0% (11/364), and the overall flap failure rate was 3.6% (4/112). The failure cases included 2 replanted scalps, 1 replanted ear, and 1 superficial temporal artery flap for nasal reconstruction. CONCLUSIONS: Our results depicted operational convenience and reliability of the 3 end-to-end anastomotic techniques in addressing mild-to-large vessel discrepancy.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAnastomosis, SurgicalFree Tissue FlapsHumansMicrosurgeryReproducibility of ResultsSutures

Zusammenfassung

Zwischen Juni 2015 und Mai 2018 wurden die Verläufe von 103 mikrovaskulären Eingriffen eines erfahrenen Operateurs ausgewertet. Mechanische Dilatation, Einzelmatratzennaht und Keilresektion kamen bei 364 Anastomosen mit Kaliberverhältnissen von 1:1 bis 1:1,5, 1:1,5 bis 1:2 bzw. 1:2 bis 1:3 zum Einsatz; insgesamt wurden 112 Lappenplastiken einbezogen. Die Rate anastomotischen Versagens lag bei 3,0 % (11/364), die Gesamtversagensrate der Lappenplastiken bei 3,6 % (4/112). Die Autoren sehen die drei Techniken bei leichter bis großer Gefäßdiskrepanz als einfach durchführbar und zuverlässig.

Kontext

Diese Studie überprüfte 103 mikrochirurgische Fälle (112 Lappen, 364 Anastomosen), die von einem Seniorchirurgen durchgeführt wurden, und verglich drei End-zu-End-Anastomosentechniken (mechanische Dilatation, Einzelmatratzennaht, Keilresektion) bei Gefäßkaliberdiskrepanzen im Rahmen von freiem Lappentransfer und Replantation. Die Gesamtrate des Anastomosenversagens betrug 3,0 %, die Lappenverlustrate 3,6 %. Die Arbeit behandelt technische Aspekte der mikrovaskulären Chirurgie in einem Umfeld, in dem medizinische Blutegel manchmal bei postoperativer venöser Stauung eingesetzt werden, jedoch werden Blutegel nicht erwähnt. Es werden keine Daten zu Hirudotherapie, Sekretom oder Management von venöser Stauung bereitgestellt. Die Studie ist auf Ergebnisse der chirurgischen Technik aus der Erfahrung eines einzelnen Chirurgen beschränkt.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Zhang Y, Wang T, Liu Y, He J, Dong J, Xu H. Three end-to-end techniques for microvascular anastomosis of vessels with different size discrepancy. Ann Plast Surg. 2020;85(2):141-145. doi:10.1097/SAP.0000000000002158. PMID: 31913895

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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