Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Eine Technik zur Replantation der Fingerspitze

A technique for replantation of the finger tip

Fallserie in der Zeitschrift Microsurgery (1989)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturTsai TM, McCabe SJ, Maki Y · Microsurgery, 1989

Abstract

The finger-tip replantation technique reported here has evolved over 15 years. Indications for surgery include both strong patient desire and specialized use of the finger tip. Palmar flaps are elevated as full-thickness skin grafts to avoid injury to palmar veins. Arteries and palmar digital veins are repaired using an open-vessel technique. Postoperative care varies from immediate discharge with follow-up to inpatient care using surgical leeches or continuous bleeding as a method of drainage should venous congestion develop. The survival rate of 26 finger tips replanted using this technique between 1981 and 1987 was 69%. Two-point discrimination returned in 75% of patients, and 25% had two-point discrimination of less than 5 mm. The distal interphalangeal joint retained an average range of motion of 56 degrees. Appearance was excellent, and patient satisfaction was high.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeFingersHumansReplantationSurgical Flaps

Zusammenfassung

Beschrieben wird eine in 15 Jahren entwickelte Technik zur Fingerspitzenreplantation: Palmare Lappen werden als Vollhauttransplantate gehoben, Arterien und palmare Digitalvenen werden in offener Gefäßtechnik repariert; bei venöser Stauung dienen chirurgische Blutegel oder kontinuierliche Blutung als Drainage. Die Überlebensrate von 26 zwischen 1981 und 1987 replantierten Fingerspitzen betrug 69 %. Die Zwei-Punkte-Diskrimination kehrte bei 75 % der Patienten zurück, 25 % erreichten weniger als 5 mm, und das DIP-Gelenk behielt durchschnittlich 56° Bewegungsumfang. Das Aussehen war exzellent, die Patientenzufriedenheit hoch.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Der Artikel beschreibt eine sich über 15 Jahre entwickelnde Technik der Fingerkuppen-Replantation, einschließlich der Hebung palmarer Lappen als Vollhauttransplantate und der Reparatur von Arterien und palmaren Digitalvenen mittels eines Open-Vessel-Ansatzes. Er legt dar, dass die postoperative Versorgung chirurgische Blutegel oder eine kontinuierliche Blutungsinduktion umfassen kann, wenn eine venöse Stauung auftritt, was den Einsatz von Blutegeln in einen rekonstruktiv-chirurgischen Drainage-Pfad einordnet. Die berichteten Ergebnisse für 26 replantierte Fingerkuppen umfassten eine Überlebensrate von 69 Prozent, eine wiederhergestellte Zweipunktediskrimination bei 75 Prozent der Patienten sowie eine hohe Patientenzufriedenheit. Blutegel werden lediglich als mögliches Adjuvans erwähnt; die Studie liefert keine blutegelspezifischen Ergebnisse oder vergleichenden Hirudotherapie-Daten.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Tsai TM, McCabe SJ, Maki Y. A technique for replantation of the finger tip. Microsurgery. 1989;10(1):1-4. doi:10.1002/micr.1920100102. PMID: 2725252

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 26. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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