Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Erfolgreiche Replantation eines amputierten Helixrands mittels mikrovaskulärer Anastomose

Successful replantation of an amputated helical rim with microvascular anastomosis

Fallbericht in der Zeitschrift Arch Craniofac Surg (2018)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturSeo BF et al. · Archives of craniofacial surgery, 2018

Abstract

Replantation using microvascular anastomosis is considered to be the optimal method in treating the amputated ear in terms of resulting color, texture, and shape. Only a few cases of ear replantation have been reported because it is anatomically difficult to identify suitable vessels for anastomosis. We successfully replanted the amputated helical rim of the ear using single arterial anastomosis. A 37-year-old man had his helical rim amputated by a human bite. The amputee was about 4 × 1 cm in dimension, composed of skin and soft tissue including auricular cartilage. Replantation was performed anastomosing a small artery of the amputee with a terminal branch of the posterior auricular artery. After replantation, intravenous heparinization was performed and prostaglandin E1 and aspirin were administered. Venous congestion was decompressed by stab incisions applied with heparin solution soaked gauze. Venous congestion of the amputee slowly began to resolve at 4 days after the operation. The amputated segment of the helical rim survived completely with good aesthetic shape and color. The authors propose that performing microvascular anastomosis should be attempted especially if it is possible to detect vessels on cut surfaces of ear amputee and stump. Proper postoperative care for venous congestion, arterial insufficiency, and infection should be followed for amputee survival.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article

Zusammenfassung

Ein 37-jähriger Mann erlitt die Amputation des Helixrands durch einen Menschenbiss; das etwa 4 × 1 cm große Fragment wurde über eine einzige arterielle Anastomose replantiert. Postoperativ erfolgten intravenöse Heparinisierung, Prostaglandin E1 und Acetylsalicylsäure; die venöse Stauung wurde durch Stichinzisionen mit heparingetränkten Kompressen entlastet. Die Stauung begann sich 4 Tage postoperativ langsam zurückzubilden, und das Segment überlebte vollständig mit guter Form und Farbe. Nach Ansicht der Autoren sollte eine mikrovaskuläre Anastomose versucht werden, insbesondere wenn sich Gefäße darstellen lassen.

Kontext

Dieser Fallbericht beschreibt die erfolgreiche Replantation eines amputierten Helixrandes bei einem 37-jährigen Mann mittels einer einzelnen arteriellen Anastomose einer kleinen Arterie mit einem Endast der Arteria auricularis posterior. Postoperativ wurde die venöse Stauung mit intravenöser Heparinisierung, Prostaglandin E1, Aspirin und heparinhaltiger Gaze, die auf Stichinzisionen appliziert wurde, behandelt. Das Abstract erwähnt keinerlei Blutegel, Hirudotherapie oder das Blutegelsekretom. Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht, der einen chirurgischen Ansatz zur Ohrenreplantation und deren postoperatives Management dokumentiert.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Seo BF, Choi HJ, Lee MC, Jung SN. Successful replantation of an amputated helical rim with microvascular anastomosis. Arch Craniofac Surg. 2018;19(4):304-308. doi:10.7181/acfs.2018.02173. PMID: 30613096

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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