Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Obstetrisches Antiphospholipid-Syndrom

Obstetric antiphospholipid syndrome

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Medicina clinica (2024)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturArzneimittelentwicklungSoto-Peleteiro et al. · Medicina clinica, 2024

Abstract

Antiphospholipid syndrome (APS) is the most frequent acquired thrombophilia of autoimmune basis. Pregnancy complications of APS may include recurrent miscarriage, and placental dysfunction presenting as fetal death, prematurity, intrauterine growth restriction and preeclampsia. For the management of obstetric APS, a coordinated medical-obstetric management is essential, and this should start for a preconceptional visit in order to estimate the individual risk for complications, adjust therapies and establish the indications for preconceptional and first-trimester therapy. The basis of APS therapy during pregnancy is low-dose aspirin, combined in certain clinical scenarios with low-molecular weight heparin. Induction of delivery should not be routinely indicated in the absence of maternal and/or fetal complications. Postpartum management should be warranted.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReviewResearch Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffeAntiphospholipid SyndromeHumansPregnancyFemaleAspirinPregnancy ComplicationsAnticoagulantsHeparin, Low-Molecular-WeightPregnancy Complications, Hematologic

Zusammenfassung

Das Antiphospholipid-Syndrom (APS) ist die häufigste erworbene Autoimmunthrombophilie; in der Schwangerschaft kann es zu rezidivierenden Aborten und Plazentadysfunktion mit Fruchttod, Frühgeburtlichkeit, intrauteriner Wachstumsretardierung und Präeklampsie kommen. Die Autoren empfehlen ein koordiniertes internistisch-geburtshilfliches Vorgehen ab einer präkonzeptionellen Beratung zur individuellen Risikoeinschätzung und Therapieanpassung. Therapiebasis in der Schwangerschaft ist niedrig dosierte Acetylsalicylsäure, in bestimmten Konstellationen kombiniert mit niedermolekularem Heparin. Eine Geburtseinleitung sei ohne mütterliche oder fetale Komplikationen nicht routinemäßig indiziert; eine postpartale Betreuung sei zu gewährleisten.

Kontext

Dieser Review behandelt das Management des geburtshilflichen Antiphospholipid-Syndroms und betont eine koordinierte medizinisch-geburtshilfliche Betreuung mit Beginn vor der Konzeption, in bestimmten Szenarien unter Einsatz von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure in Kombination mit niedermolekularem Heparin. Das Abstract enthält keinerlei Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie oder Hirudin-abgeleiteten Wirkstoffen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Soto-Peleteiro A, Gonzalez-Echavarri C, Ruiz-Irastorza G. Obstetric antiphospholipid syndrome. Med Clin (Barc). 2024;163 Suppl 1:S14-S21. doi:10.1016/j.medcli.2024.05.001. PMID: 39174149

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 1. November 2026

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