Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Der Erfolg von Rettungsverfahren bei versagenden digitalen Replantaten: eine retrospektive Kohortenstudie

The success of salvage procedures for failing digital replants: A retrospective cohort study

Retrospektive Kohortenstudie in der Zeitschrift Microsurgery (2018)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturHatchell AC et al. · Microsurgery, 2019

Abstract

BACKGROUND: The success of salvage procedures for failing digital replants (FR) is poorly documented. We sought to evaluate the success of salvage procedures for FR and factors contributing to successes and failures of replants. METHODS: Adult patients who presented to our center between January 1, 2000 and December 31, 2015, suffered ≥1 digital amputation(s), and underwent digital replantation were included. Preoperative, perioperative, and postoperative details were recorded. Digits were monitored postoperatively via nursing and physician assessments. The presumed reason for failure, details, and outcomes of salvage attempts were recorded for FR. Length of hospital stay and complications were also recorded. RESULTS: Fifty-two patients and 83 digits were included. Fifty-two digits (63%) were compromised (arterial ischemia in 15 digits; venous congestion in 37 digits) and 48 digits had salvage therapy. Twenty-one FR (44%) were salvaged via operative (1 of 2; 50%), nonoperative (19 of 43; 44%), and combined (1 of 3; 33%) therapies. FR patients were more likely than those with successful replants to receive a blood transfusion (52 vs. 23%; p = .009) with more transfused units (3.45 ± 3.30 vs. 0.86 ± 0.95; p = .001). Length of stay was prolonged for FR patients (9 [range: 2-22] vs. 7 [range: 3-19] days; p = .039). Ultimately, 59% (49 of 83) of replants were successful, where 25% (21 of 83) were successfully salvaged. CONCLUSION: Nonoperative and operative salvage therapies improve the rate of replant survival. We suggest close postoperative monitoring of all replants and active salvage interventions for compromised replants in the postoperative period.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAmputation, TraumaticBlood TransfusionFemaleFinger InjuriesFingersFollow-Up StudiesHeparinHumansHyperemiaIschemiaLeechingMaleMicrosurgeryMiddle AgedPerioperative PeriodPostoperative ComplicationsReplantationRetrospective StudiesTertiary Health Care

Zusammenfassung

Von 52 erwachsenen Patienten mit 83 replantierten Fingern (2000–2015) waren 52 Finger (63 %) gefährdet (15 arterielle Ischämie, 37 venöse Stauung), 48 erhielten eine Rettungstherapie. Gerettet wurden 21 versagende Replantate (44 %): operative (1 von 2; 50 %), nichtoperative (19 von 43; 44 %) und kombinierte Verfahren (1 von 3; 33 %). Insgesamt überlebten 59 % (49 von 83) der Replantate, 25 % (21 von 83) durch erfolgreiche Rettung. Die Autoren empfehlen engmaschige Überwachung und aktive Rettungsversuche.

Kontext

Diese retrospektive Kohortenstudie evaluierte Rettungsverfahren bei scheiternden Finger-Replantationen an 83 Fingern bei 52 Patienten und ergab, dass 63 % der Finger postoperativ kompromittiert wurden (überwiegend venöse Stauung) und dass nichtoperative und operative Rettungstherapien eine Rettungsrate von 44 % unter den scheiternden Replantationen erreichten. Obwohl die venöse Stauung ein zentrales Thema ist und die Blutegeltherapie eine bekannte Rettungsmethode darstellt, berichtet das Abstract keine blutegelspezifischen Daten, Ergebnisse oder Protokolle. Die Studie liefert Kontext zur breiteren Herausforderung des Managements scheiternder Replantationen, bietet jedoch keine direkte Evidenz zur Hirudotherapie. Das Blutegeln ist im Abstract nicht spezifisch als Intervention beschrieben, da der Fokus auf den Gesamterfolgsraten verschiedener Rettungsansätze sowie auf Faktoren wie Bluttransfusionsbedarf und Verweildauer liegt.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Hatchell AC, Sandre AR, McRae M, Farrokhyar F, Avram R. The success of salvage procedures for failing digital replants: A retrospective cohort study. Microsurgery. 2019;39(3):200-206. doi:10.1002/micr.30379. PMID: 30496615

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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