Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Unani-Behandlung und Blutegeltherapie bewahrten den diabetischen Fuß einer Patientin vor der Amputation

Unani treatment and leech therapy saved the diabetic foot of a patient from amputation

Fallbericht in der Zeitschrift Int Wound J (2014)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturZaidi SMA · International wound journal, 2016

Abstract

Every 30 seconds, a lower limb amputation is carried out due to diabetes throughout the world. The mortality rate due to diabetic foot gangrene is just next to that of cancer. As tissue death cannot be reversed, surgical removal of the affected tissue (debridement) or amputation of the limb is the only treatment option left when gangrene has advanced. The present case study illustrates an option to treat poorly healing diabetic wounds with Unani medicine (blood purifier and deobstruent) besides hirudotherapy. The study was performed on a 60-year-old woman suffering from diabetic foot (on the left) grade 5 and facing the prospect of imminent amputation. The patient was having severe pain (80 mm on a 100 mm visual analogue scale) in the gangrenous foot and foul-smelling with necrosed areas. Wound dressing was done with unripe papaya as it has a very good role in clearing necrotising area and hirudotherapy was also used in poorly healing wounds. The pain score decreased to 0-10 mm on a 100 mm visual analogue scale within 20 days and no further pain relieving medication was required. Over a time interval of nearly 3·5 months, necrotic areas disappeared and the wound was completely healed.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAmputation, SurgicalDebridementDiabetic FootFemaleHumansLeechingLimb SalvageMedicine, UnaniMiddle AgedWound Healing

Zusammenfassung

Berichtet wird über eine 60-jährige Frau mit diabetischem Fuß links im Grad 5 und drohender Amputation. Der gangränöse, übelriechende Fuß mit Nekrosen verursachte starke Schmerzen (80 mm auf einer visuellen 100-mm-Analogskala). Behandelt wurde mit Unani-Medizin (Blutreiniger und Deobstruens), Wundauflagen mit unreifer Papaya und Hirudotherapie bei schlecht heilenden Wunden. Innerhalb von 20 Tagen sank der Schmerzwert auf 0–10 mm, weitere Schmerzmedikation war nicht erforderlich; nach knapp 3,5 Monaten waren die Nekrosen verschwunden und die Wunde vollständig geheilt.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine 60-jährige Frau mit einem diabetischen Fuß vom Grad 5 mit drohender Amputation, die mit Unani-Medizin (Blutreinigungs- und eröffnendes Mittel), Wundauflagen mit unreifer Papaya und Hirudotherapie aufgrund schlecht heilender Wunden behandelt wurde. Über ungefähr 3,5 Monate nahm der Schmerz drastisch ab und die Wunde heilte vollständig. Der Artikel beschreibt die Blutegeltherapie zur Extremitätenerhaltung beim diabetischen Fußsyndrom. Allerdings handelt es sich um einen einzelnen Fallbericht, der mehrere simultane Interventionen umfasst, was eine Zuordnung der Ergebnisse speziell zur Hirudotherapie unmöglich macht; zudem fehlen jegliche Kontroll- oder Vergleichsdaten.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Zaidi SM. Unani treatment and leech therapy saved the diabetic foot of a patient from amputation. Int Wound J. 2016;13(2):263-264. doi:10.1111/iwj.12285. PMID: 24809835

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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