Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Skalpreplantation nach traumatischer Verletzung

Scalp replantation after traumatic injury

Fallbericht in der Zeitschrift AORN J (1995)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturSicherheit & InfektionskontrolleRivera ML et al. · AORN J, 1995

Abstract

A 30-year-old female patient lost her scalp in an industrial accident. Surgeons used a microscope to reconnect the arteries and veins in her scalp and to reattach the scalp to the patient's cranium. The patient tolerated the procedure without complications, although she developed venous congestion in her right ear while she was in the neuroscience intensive care unit. After several days of leech therapy, the patient experienced an uneventful postoperative course. One month after discharge from the hospital, the patient's hair was growing back in and her incision lines were fading.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAmputation, TraumaticFemaleHumansMicrosurgeryOccupational DiseasesPerioperative NursingReplantationScalp

Zusammenfassung

Eine 30-jährige Patientin verlor ihre Kopfhaut bei einem Industrieunfall. Unter dem Mikroskop schlossen die Chirurgen Arterien und Venen wieder an und befestigten die Kopfhaut erneut am Schädel. Trotz komplikationsloser Operation trat auf der Neuro-Intensivstation eine venöse Stauung am rechten Ohr auf; nach mehrtägiger Blutegeltherapie war der weitere postoperative Verlauf unauffällig. Einen Monat nach Entlassung wuchs das Haar nach, die Schnittlinien verblassten.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine 30-jährige Frau, deren abgerissene Kopfhaut nach einem Industrieunfall mikrochirurgisch replantiert wurde; als postoperativ eine venöse Stauung in ihrem rechten Ohr auftrat, wurde diese durch mehrtägige Blutegeltherapie gelindert, und sie erholte sich komplikationslos mit anschließendem Nachwachsen der Haare. Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht mit einer Patientin, ohne Kontrollgruppe, ohne vergleichende Outcome-Daten und ohne Angabe der Blutegelart, des Protokolls oder unerwünschter Wirkungen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Rivera ML, Gross JE. Scalp replantation after traumatic injury. AORN J. 1995;62(2):175-180, 182, 184. doi:10.1016/s0001-2092(06)63650-8. PMID: 7486968

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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