Mikrochirurgische Rekonstruktion der unteren Extremität
Microsurgical Reconstruction of the Lower Extremity
Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Seminars in plastic surgery (2019)
Abstract
Reconstruction of bony and soft tissue defects of the lower extremity has been revolutionized by the advent of microsurgical tissue transfer. There are numerous options for reconstruction. Possibilities include transfer of soft tissue, composite (bone and soft tissue) tissue, and functional muscle. Many lower extremity reconstructions require staged procedures. Planning is of paramount importance especially in regard to vascular access when multiple free flaps are required. Soft tissue reconstruction of the lower extremity may be accomplished with muscle flaps such as the rectus femoris and latissimus dorsi covered with a skin graft. Fasciocutaneous flaps such as the anterolateral thigh flap may be more appropriate in a staged reconstruction which requires later elevation of the flap. Loss of a significant portion of bone, such as the tibia, can be difficult to manage. Any gap greater than 6 cm is considered a reasonable indication for vascularized bone transfer. The contralateral free fibula is the donor site of choice. Functional reconstruction of the anterior compartment of the leg may be performed with a gracilis muscle transfer, effectively eliminating foot drop and providing soft tissue coverage. Muscle tensioning is critical for effective excursion and dorsiflexion of the foot. Long-term results of microsurgical reconstruction of the lower extremity show good results and reasonable rates of limb salvage.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Vorgestellt werden Optionen der mikrochirurgischen Rekonstruktion von Knochen- und Weichteildefekten der unteren Extremität: Weichteil-, Komposit- und funktionelle Muskeltransfers, oft in mehrzeitigen Verfahren. Muskellappen wie Rectus femoris und Latissimus dorsi mit Hauttransplantat eignen sich zur Weichteilrekonstruktion; fasziokutane Lappen wie der anterolaterale Oberschenkellappen können bei mehrzeitigem Vorgehen mit späterer Lappenhebung besser geeignet sein. Knochendefekte über 6 cm gelten als sinnvolle Indikation für vaskularisierten Knochentransfer, bevorzugt von der kontralateralen freien Fibula. Die Langzeitergebnisse sind gut, bei vertretbaren Raten des Extremitätenerhalts.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Die vorliegende Übersichtsarbeit untersuchte mikrochirurgische Rekonstruktionsoptionen für knöcherne und Weichteildefekte der unteren Extremität, einschließlich Muskellappen, fasziokutaner Lappen, vaskularisierter Knochentransfers und funktioneller Muskeltransfers zur Extremitätenerhaltung. Der Abstract konzentriert sich auf chirurgische Planung, Lappenauswahl, Schwellenwerte für Knochentransplantation und funktionelle Rekonstruktionstechniken. Für die American Society of Hirudotherapy ist die rekonstruktive Mikrochirurgie ein Feld, in dem die Blutegeltherapie historisch bei der Lappenrettung eingesetzt wurde, jedoch enthält dieser Abstract keine Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie, venöser Stauung oder dem Blutegelsekretom. Die Relevanz ist rein indirekt; der Artikel liefert chirurgischen Kontext ohne jeglichen Blutegel-bezogenen Inhalt.
Zitation
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