Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Partielle Rekonstruktion der Ohrmuschel mit dem retroaurikulären Röhrenlappen: Fallbericht und vorgeschlagene Innovation zur Lappenkonditionierung

Partial Reconstruction of the Auricle With the Tubed Postauricular Flap: A Case Report and Proposed Innovation for Flap Conditioning

Fallbericht in der Zeitschrift J Craniofac Surg (2024)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturShteynberg et al. · The Journal of craniofacial surgery, 2024

Abstract

The authors present a case of a partial auricular deformity acquired from a human bite that was reconstructed using a 3-stage posterior auricular tubed flap. Helical rim avulsions may be ideally reconstructed with a tubed flap created from lax postauricular soft tissue. During the third stage, division and inset of the inferior pedicle of the flap were complicated by venous congestion. The use of leech therapy and topical nitroglycerin successfully improved flap circulation. Given the occurrence of venous congestion due to a sudden change in flap blood circulation, the authors propose a pedicle compression device to be used in the future that assists with flap conditioning. This physiological delay helps minimize flap ischemia by allowing choke vessels to dilate within, thus increasing flap reliability. Therefore, when the pedicle is divided, improved circulation from the previously inset superior pedicle has been established with a decreased risk of venous congestion and arterial insufficiency.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeHumansBites and StingsEar AuricleHyperemiaLeechingNitroglycerinPlastic Surgery ProceduresSurgical Flaps

Zusammenfassung

Dieser Fallbericht beschreibt eine dreizeitige Rekonstruktion einer durch Menschenbiss erworbenen partiellen Ohrmuscheldeformität mittels tubuliertem retroaurikulärem Lappen. In der dritten Phase trat beim Durchtrennen und Einnähen des inferioren Lappenstiels eine venöse Stauung auf; Blutegeltherapie und topisches Nitroglycerin verbesserten die Durchblutung des Lappens erfolgreich. Die Autoren schlagen eine Stielkompressionsvorrichtung vor, die künftig eine physiologische Verzögerung ermöglichen und so das Risiko einer Lappenischämie verringern könnte.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt eine partielle Ohrmuschelrekonstruktion nach einem Menschenbiss mittels eines dreizeitigen, tubulierten retroaurikulären Lappens. Im dritten Eingriff entwickelte sich eine venöse Kongestion, die erfolgreich mit einer Blutegeltherapie in Kombination mit topischem Nitroglyzerin behandelt wurde, wodurch die Lappendurchblutung verbessert werden konnte. Dies dokumentiert direkt eine klinische Anwendung der Blutegeltherapie bei venöser Kongestion in einem chirurgischen Lappen und stellt einen relevanten Anwendungsfall innerhalb des Gebiets der Hirudotherapie dar. Da es sich jedoch um einen einzelnen Fallbericht handelt, liefert er nur eingeschränkt verallgemeinerbare Evidenz, enthält keine quantitativen Ergebnisdaten, die die Komponente der Blutegeltherapie isolieren, und erlaubt keine Trennung des Beitrags der Blutegelanwendung von der gleichzeitigen Anwendung von topischem Nitroglyzerin.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Shteynberg A, Silver E, Hazkour N. Partial Reconstruction of the Auricle With the Tubed Postauricular Flap: A Case Report and Proposed Innovation for Flap Conditioning. J Craniofac Surg. 2024;35(2):e129-e131. doi:10.1097/SCS.0000000000009838. PMID: 39445864

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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