Überwindung einer verlängerten Ischämie bei totaler Skalpavulsion nach Arbeitsunfall: ein Fallbericht
Overcoming Prolonged Ischemia in Total Scalp Avulsion After Industrial Accident: A Case Report
Fallbericht in der Zeitschrift Am J Case Rep (2025)
Abstract
BACKGROUND Total scalp avulsion is a rare but severe injury, commonly associated with industrial accidents. Historically, treatment options have been limited, with poor outcomes in terms of tissue survival and functional recovery, especially in prolonged ischemic time, which can lead to a cascade of events, including thrombosis and necrosis. Microsurgical replantation, however, has proven to be a more effective technique, offering improved results in tissue viability and patient recovery. This case report highlights the success of microsurgical intervention in treating scalp avulsion injuries, even under challenging circumstances, such as prolonged ischemic time. CASE REPORT A 28-year-old woman had a total scalp avulsion when her hair became caught in machinery at a fiber tractor factory. She was admitted to the hospital 4 h after injury, and the avulsed scalp was successfully replanted 7 h after initial trauma. The surgical team performed bilateral anastomosis of the superficial temporal arteries and veins. Despite prolonged ischemic time, most scalp tissue survived, with only a small area of partial necrosis developing in the right occipital region. This was later treated with debridement and split-skin grafting. Follow-up revealed promising results, including substantial hair regrowth and recovery of sensation in the affected areas. CONCLUSIONS This case illustrates the effectiveness of microsurgical replantation for treating total scalp avulsion, even in cases of extended ischemic time. Prompt surgical intervention, with appropriate postoperative care, is critical to achieving favorable outcomes. Preventive measures, such as the use of protective helmets in occupational environments, are essential in reducing the risk of such injuries.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Eine 28-jährige Frau erlitt eine totale Skalpavulsion, als ihre Haare in eine Maschine gerieten; die Aufnahme erfolgte 4 h nach der Verletzung, die Replantation 7 h nach dem Trauma. Trotz verlängerter Ischämiezeit überlebte der Großteil des Skalpgewebes; nur ein kleiner Bezirk rechts okzipital entwickelte eine partielle Nekrose, die mit Debridement und Spalthauttransplantation behandelt wurde. Die Autoren folgern, dass mikrochirurgische Replantation auch bei verlängerter Ischämie wirksam ist und Schutzhelme am Arbeitsplatz das Risiko solcher Verletzungen senken können.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Fallbericht beschrieb die erfolgreiche mikrochirurgische Replantation einer vollständig abgerissenen Kopfhaut bei einer 28-jährigen Frau nach einem Industrieunfall, die trotz verlängerter Ischämiezeit erreicht wurde. Die Studie hebt die Wirksamkeit einer umgehenden bilateralen Anastomosierung der Arteria und Vena temporalis superficialis zusammen mit der postoperativen Versorgung hervor, mit der Gewebevitalität und ein erhebliches Nachwachsen der Haare erzielt wurden. Obwohl Kopfhautreplantation und schwere Avulsionsverletzungen klinische Szenarien darstellen, in denen die Hirudotherapie gelegentlich zur Rettung gefährdeten Gewebes oder zum Management venöser Stauung eingesetzt wird, erwähnt dieses konkrete Abstract keine Blutegel. Daher ist seine Relevanz für die American Society of Hirudotherapy gänzlich indirekt und bezieht sich ausschließlich auf das chirurgische und mikrochirurgische Management der Verletzung.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Ngo Duc H, Le HT, Pham TP, Dao Van M, Le PTV, Lam VS, et al. Overcoming Prolonged Ischemia in Total Scalp Avulsion After Industrial Accident: A Case Report. Am J Case Rep. 2025;26:e946858. doi:10.12659/AJCR.946858. PMID: 40233021
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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