Entfernung des implantierbaren Dopplers nach dem Monitoring freier Lappen unter mikrovaskulären Kopf-Hals-Chirurgen
Implantable Doppler Removal After Free Flap Monitoring Among Head and Neck Microvascular Surgeons
Querschnittsbefragung in der Zeitschrift The Laryngoscope (2021)
Abstract
OBJECTIVE: Investigate current practice patterns of head and neck microvascular reconstructive surgeons when removing an implantable Doppler after free flap surgery. STUDY DESIGN: Cross-sectional survey study. METHODS: Survey distributed to head and neck microvascular reconstructive surgeons. Data regarding years performing free tissue transfer, case numbers, management of implantable Doppler wire, and complications were collected. RESULTS: Eighty-five responses were analyzed (38,000 cases). Sixty-six responders (77.6%) use an implantable Doppler for postoperative monitoring, with 97% using the Cook-Swartz Doppler Flow Monitoring System. Among this group, 65.2% pull the wire after monitoring was complete, 3% cut the wire, and 31.8% have both cut and pulled the wire. Of those who have cut and pulled the wire, 48% report cutting and pulling the wire with equal frequency, 43% formerly pulled the wire and now cut the wire, and 9% previously cut the wire but now pull the wire. Of those who pull the wire, there were two injuries to the pedicle requiring return to the operating for flap salvage, and one acute venous congestion. Of the nine who previously pulled the wire, six (67%) cited concerns with major bleeding/flap compromise as the reason for cutting the wire. CONCLUSION: In this study, most surgeons use an implantable Doppler for monitoring of free flaps postoperatively. In extremely rare instances, pulling the implantable Doppler wire has resulted in flap compromise necessitating revision of the vascular anastomosis. Cutting the wire and leaving the proximal portion in the surgical site has been adopted as a management option. LEVEL OF EVIDENCE: 4 Laryngoscope, 132:554-559, 2022.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
In einer Querschnittsbefragung unter mikrovaskulären Kopf-Hals-Chirurgen wurden 85 Antworten (38 000 Fälle) ausgewertet. 66 Befragte (77,6 %) nutzen einen implantierbaren Doppler, davon 97 % das Cook-Swartz-System; in dieser Gruppe ziehen 65,2 % den Draht, 3 % durchtrennen ihn und 31,8 % beides. Beim Ziehen traten zwei Gefäßstielverletzungen auf, die eine erneute Operation zur Lappenrettung erforderten, sowie eine akute venöse Stauung. Laut den Autoren führte das Ziehen äußerst selten zu Lappenkompromittierung mit Revision der Gefäßanastomose; das Durchtrennen wurde als Option übernommen.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Diese Querschnittserhebung untersuchte die Praxisgewohnheiten von Mikrochirurgen für rekonstruktive Eingriffe im Kopf-Hals-Bereich hinsichtlich der Entfernung implantierbarer Doppler-Drähte nach freier Lappenplastik. Dokumentierte Komplikationen beim Ziehen des Drahtes umfassten zwei Stielverletzungen, die eine operative Rückkehr zur Lappen-Salvage erforderlich machten, sowie einen Fall akuter venöser Kongestion. Das Abstract erwähnt, dass einige Chirurgen aufgrund von Bedenken hinsichtlich schwerer Blutungen oder Lappenkomplikation zum Durchschneiden des Drahtes übergingen. Diese Studie konzentriert sich jedoch strikt auf das Management von Doppler-Vorrichtungen und erwähnt weder Blutegel noch Hirudotherapie oder spezifische Salvage-Therapien bei venöser Kongestion, wodurch ihre Relevanz für die American Society of Hirudotherapy lediglich indirekt ist.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Ong AA, Ducic Y, Pipkorn P, Wax MK. Implantable Doppler Removal After Free Flap Monitoring Among Head and Neck Microvascular Surgeons. Laryngoscope. 2022;132(3):554-559. doi:10.1002/lary.29810. PMID: 34363218
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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