Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Rekonstruktion einer nicht replantierbaren totalen Skalpavulsion mit azellulärer biologischer Matrix und Langzeitergebnis

Nonreplantable Total Scalp Avulsion Reconstruction with Acellular Biologic Matrix and Long-Term Outcome

Fallbericht in der Zeitschrift J Craniofac Surg (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturAnderson et al. · The Journal of craniofacial surgery, 2022

Abstract

Total scalp avulsion is a significant injury typically occurring as a result of industrial accidents involving high-speed rotary machines. Although ideal, scalp replantation is uncommon secondary to the nature of the injury and lack of viable microvas-cular anastomosis targets. Therefore, these defects are often reconstructed with microvascular free tissue transfer, with or without skin grafting. We present a unique case of a patient with total scalp avulsion achieving complete, stable skin coverage over partially intact periosteum using only spare parts of the amputated scalp as a temporary full-thickness graft and porcine urinary bladder matrix, thus, avoiding significant donor site morbidity or extensive surgery. At 4 years postoperative, the scalp coverage remains stable.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAmputation, TraumaticAnimalsBiological ProductsScalpSkin TransplantationSwine

Zusammenfassung

Dieser Fallbericht beschreibt einen Patienten mit nicht replantierbarer totaler Skalpavulsion, bei dem eine vollständige, stabile Hautdeckung über teilweise erhaltenem Periost erzielt wurde – ausschließlich mit Teilen des amputierten Skalps als temporärem Vollhauttransplantat und porziner Harnblasenmatrix. So ließen sich ausgedehnte Operationen und eine nennenswerte Morbidität an der Entnahmestelle vermeiden. Da eine Replantation wegen der Art der Verletzung und fehlender geeigneter Anastomoseziele selten möglich ist, werden solche Defekte häufig mit freiem Gewebetransfer rekonstruiert. Nach 4 Jahren blieb die Hautdeckung stabil.

Kontext

Dieser Fallbericht stellt einen Patienten mit totaler Skalpierungsverletzung vor, der unter Verwendung der amputierten Skalpfragmente als temporäre Vollhauttransplantate kombiniert mit porziner Harnblasenmatrix rekonstruiert wurde, wobei nach vier Jahren eine vollständige und stabile Hautdeckung ohne signifikante Hebestellenmorbidität oder umfangreiche Chirurgie erreicht wurde. Das Abstract fokussiert auf die Verwendung einer biologischen Matrix zur Wunddeckung in einem Kontext, in dem eine mikro-vaskuläre Replantation aufgrund der Art der Verletzung ungewöhnlich ist. Es gibt keine Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie, Hirudin oder von Blutegeln abstammenden Verbindungen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Anderson SR, Gupta N, Johnson RM. Nonreplantable Total Scalp Avulsion Reconstruction with Acellular Biologic Matrix and Long-Term Outcome. J Craniofac Surg. 2022;33(4):e445-e446. doi:10.1097/SCS.0000000000008556. PMID: 35610751

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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