Neues dermoskopisches Zeichen bei der Blutegeltherapie
New Dermoscopic Sign in Leech Therapy
Beschreibung eines dermoskopischen Zeichens in der Zeitschrift Indian dermatology online journal (2023)
Abstract
Leeches are hermaphroditic parasites of phylum Annelida and class Hirudinea. A minority of these are sanguinivorous and the cause of human morbidity. Historically, leeches have been used for medicinal purposes with the earliest recorded being 1500 BC. Medicinal leeches use their suction discs for locomotion, adhesion to the host, and, in the case of the anterior disc, also for blood ingestion. Dermoscopy is a new non-invasive tool that can help in the diagnosis of miscellaneous skin conditions. The new dermoscopic sign of leech bite i.e., the Mercedes Benz Logo sign which corresponds to the retractable tripartite jaw apparatus of the leech, can easily help in the quick diagnosis of the condition and referral of the patient for proper management without any delay.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Der Beitrag beschreibt ein neues dermoskopisches Zeichen des Blutegelbisses: das Mercedes-Benz-Logo-Zeichen, das dem retrahierbaren dreiteiligen Kieferapparat des Egels entspricht. Dermoskopie sei ein neues nichtinvasives Instrument zur Diagnose unterschiedlicher Hauterkrankungen; das Zeichen könne eine schnelle Diagnose und unverzügliche Überweisung des Patienten zur geeigneten Behandlung erleichtern. Ergänzend ordnen die Autoren Blutegel als zwittrige Parasiten (Stamm Annelida, Klasse Hirudinea) ein, von denen eine Minderheit Blut saugt und beim Menschen Morbidität verursacht; die früheste dokumentierte medizinische Nutzung datiere auf 1500 v. Chr.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Bericht stellt ein neu beschriebenes dermoskopisches Zeichen vor – das „Mercedes-Benz-Logo-Zeichen" –, das im Kontext von Egelbissen beobachtet wurde und das die Autoren mit dem retraktierbaren dreiteiligen Kieferapparat des Egels korrelieren. Sie legen nahe, dass dieser nicht-invasive bildgebende Befund eine rasche klinische Diagnose sowie eine zeitnahe Überweisung zur sachgerechten Patientenversorgung erleichtern kann. Die Arbeit beschreibt ein dermatoskopisches Zeichen, das bei der Erkennung der lokalen kutanen Effekte des Anheftens medizinischer Blutegel hilfreich sein kann. Das Abstract ist rein deskriptiv, enthält keine quantitativen Daten, keine Angaben zur Anzahl der Patienten oder Beobachtungen und keine analytische oder vergleichende Methodik. Das Abstract dokumentiert ein visuelles diagnostisches Zeichen und geht nicht auf das Speichelsekretom des Egels, die therapeutische Wirksamkeit oder klinische Outcomes ein.
Zitation
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