Welche sind die optimalen Monitoring-Verfahren bei der mikrovaskulären Rekonstruktion im Kopf-Hals-Bereich?
What Are the Optimal Monitoring Techniques in Head and Neck Microvascular Reconstruction?
Narrative Übersichtsarbeit in der Zeitschrift ORL; journal for oto-rhino-laryngology and its related specialties (2016)
Abstract
PURPOSE: We evaluated the outcomes for widely used systems in terms of accuracy, salvage rates, and added cost compared to conventional monitoring. METHODS: We performed a narrative review of the literature (high-impact report). RESULTS: The overall free flap success for head and neck reconstruction is at least 95% using any type of monitoring. Salvage rates in decreasing frequency of monitoring techniques are 85% with near-infrared spectroscopy (NIRS), 81% with implantable Doppler, and 61.5% with conventional monitoring. False-positive rates in increasing frequency are 0% for NIRS, 0.4% for conventional monitoring, and <10% for implantable Doppler. Current data show implantable Doppler to be potentially cost-effective for institutions with a failure rate of at least 6%. Buried flaps may be monitored with conventional monitoring using an exteriorized paddle, or using implantable Doppler. CONCLUSIONS: The cost-effectiveness of advanced flap monitoring systems beyond conventional monitoring is related to the success rate of each institution. Cost-effectiveness studies are necessary to determine at what point NIRS becomes advantageous.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Diese narrative Übersichtsarbeit verglich Genauigkeit, Rettungsraten und Zusatzkosten gängiger Monitoring-Systeme mit dem konventionellen Monitoring. Der Erfolg freier Lappen liegt bei jedem Monitoring-Verfahren bei mindestens 95 %. Rettungsraten: 85 % (Nahinfrarotspektroskopie, NIRS), 81 % (implantierbarer Doppler), 61,5 % (konventionell); Falsch-positiv-Raten: 0 % (NIRS), 0,4 % (konventionell), < 10 % (implantierbarer Doppler). Die Autoren sehen den implantierbaren Doppler bei einer Versagensrate der Einrichtung von mindestens 6 % als potenziell kosteneffektiv und halten Kosteneffektivitätsstudien zu NIRS für erforderlich.
Kontext
Diese Übersichtsarbeit evaluierte Überwachungssysteme für freie Lappenplastiken bei der Kopf-Hals-Rekonstruktion und verglich Nahinfrarotspektroskopie (NIRS), implantierbaren Doppler und konventionelle Überwachung hinsichtlich Genauigkeit, Salvage-Raten, Falsch-Positiv-Raten und Kosteneffektivität. Die Gesamterfolgsrate freier Lappenplastiken wurde unabhängig vom Überwachungstyp mit mindestens 95 % angegeben, wobei NIRS die höchste Salvage-Rate (85 %) und null Falsch-Positiv-Befunde zeigte, während der implantierbare Doppler bei institutionellen Versagensraten von mindestens 6 % potenziell kosteneffektiv war. Der Abstract erwähnt weder Blutegel, Hirudotherapie, venöse Stauung noch irgendeine Verbindung zum Blutegel-Sekretom.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Moubayed SP, Mourad M, Urken ML. What Are the Optimal Monitoring Techniques in Head and Neck Microvascular Reconstruction? ORL J Otorhinolaryngol Relat Spec. 2016;78(5):241-244. doi:10.1159/000447950. PMID: 27458726
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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