Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Mikrochirurgische Skalpreplantation: gewonnene Erkenntnisse und technische Überlegungen

Microsurgical scalp replantation: lessons learned and technical considerations

Fallbericht in der Zeitschrift Plast Reconstr Surg Glob Open (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturWechselberger G et al. · Plastic and reconstructive surgery. Global open, 2022

Abstract

Total scalp avulsion is defined as a severe soft-tissue injury which involves the hairy scalp and commonly occurs in women as a result of the entrapment of long hair in high-speed rotating industrial machinery. The first microvascular replantation of an avulsed scalp was described by Miller et al in 1976 when both superficial temporal arteries along with five veins were successfully reanastomosed. Our patient was managed with a vein graft measuring 8 cm in length for reanastomosis of the superficial temporal artery. Furthermore, after successful replantation, we used an expander for aesthetic refinement and achieved an excellent outcome. A scalp replantation should be performed in every possible case. Despite partial skin necrosis, hair growth in the remaining areas is possible. In cases of partial skin necrosis, it is possible to eliminate the hairless areas by implanting an expander and excising the hairless area. A pressure-related ulcer at the occiput is likely due to immobility of the head postoperatively and may be avoided by using a halo fixation device.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

Die Autoren beschreiben einen Fall von totaler Skalpavulsion, der mit einem 8 cm langen Venentransplantat zur Reanastomose der A. temporalis superficialis versorgt wurde; anschließend sorgte ein Expander für ästhetische Verfeinerung mit hervorragendem Ergebnis. Sie betonen, dass eine Skalpreplantation in jedem möglichen Fall angestrebt werden sollte, da trotz teilweiser Hautnekrose Haarwachstum in den verbleibenden Arealen möglich ist. Ein druckbedingtes Ulkus am Hinterkopf, wahrscheinlich infolge postoperativer Immobilität des Kopfes, lässt sich möglicherweise durch einen Halo-Fixateur vermeiden.

Kontext

Dieser Fallbericht beschreibt die mikrochirurgische Skalp-Replantation bei einem Patienten mit totaler Skalp-Avulsion unter Verwendung eines 8 cm langen Venentransplantats für die Reanastomose der Arteria temporalis superficialis, gefolgt von einer Gewebeexpander-Platzierung zur ästhetischen Verfeinerung. Der Abstract behandelt technische Überlegungen einschließlich Venentransplantation, Management einer partiellen Nekrose und Verwendung einer Halo-Fixation zur Prävention okzipitaler Druckulzera. Es erfolgt keine Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie oder aus Blutegeln gewonnenen Substanzen. Wenngleich medizinische Blutegel in der rekonstruktiven Mikrochirurgie bei venöser Stauung manchmal zum Einsatz kommen, dokumentiert dieser Bericht eine solche Anwendung nicht. Dieser Artikel weist keine direkte Relevanz für die Blutegeltherapie auf.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Wechselberger G, Pumberger P, Schwaiger K, Wimbauer J, Köninger F, Russe E, et al. Microsurgical scalp replantation: lessons learned and technical considerations. Plast Reconstr Surg Glob Open. 2022;10(3):e4155. doi:10.1097/GOX.0000000000004155. PMID: 35371898

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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