Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Mikrochirurgische Replantation eines vollständig avulsierten Nasensegments

Microsurgical replantation of completely avulsed nasal segment

Fallbericht in der Zeitschrift J Craniofac Surg (2019)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturAkyurek M et al. · The Journal of craniofacial surgery, 2019

Abstract

Complete avulsion of the nose is a devastating injury that may result in permanent disfigurement. Microvascular reattachment is technically difficult due to small size of the injured vessels, associated avulsion or crush injury, and relative inability to achieve venous anastomosis. This report describes a successful case of microsurgical replantation of the distal third of the nose in a 47-year-old patient after a dog bite injury with the use of a superficial temporal vein graft for arterial repair and leeching for venous outflow. The recovery was uneventful with total survival of the replant noted except for marginal skin necrosis, which healed by secondary intention. There was no need for any transfusion. The authors found that use of the superficial temporal vein for arterial revascularization was efficient and convenient as it was in the same surgical field, offering a favorable donor site scar in the preauricular sulcus. Microsurgical replantation should be attempted whenever feasible in cases of complete nose amputation.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsBites and StingsDogsHumansMaleMicrosurgeryMiddle AgedNoseReplantationSoft Tissue Injuries

Zusammenfassung

Ein 47-jähriger Patient erlitt nach Hundebiss eine vollständige Avulsion des distalen Nasendrittels und wurde mikrochirurgisch replantiert: Für die arterielle Rekonstruktion diente ein Transplantat der Vena temporalis superficialis, für den venösen Abfluss kam eine Blutegeltherapie zum Einsatz. Der Verlauf war unauffällig, das Replantat überlebte vollständig bis auf eine randständige Hautnekrose, die sekundär abheilte; eine Transfusion war nicht erforderlich. Die Autoren halten die mikrochirurgische Replantation bei kompletter Nasenamputation, wann immer möglich, für angezeigt.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt die erfolgreiche mikrochirurgische Replantation des distalen Nasendrittels bei einem 47-jährigen Patienten nach einer Hundebissverletzung unter Verwendung eines superfiziellen Temporalvenen-Transplantats für die arterielle Rekonstruktion und Blutegeltherapie für den venösen Abfluss. Die Genesung verlief komplikationslos mit vollständigem Replantatüberleben, abgesehen von einer marginalen Hautnekrose, die per sekundärer Wundheilung abheilte, und es war keine Transfusion erforderlich. Das Abstract macht keine Angaben zur Dauer der Blutegeltherapie, zur Anzahl der Blutegel oder zur Spezies.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Akyurek M, Perry D. Microsurgical replantation of completely avulsed nasal segment. J Craniofac Surg. 2019;30(1):208-210. doi:10.1097/SCS.0000000000005017. PMID: 30507868

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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