Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Einsatz des mechanischen Blutegels für eine erfolgreiche Zone-I-Replantation

Use of the mechanical leech for successful zone I replantation

Fallserie in der Zeitschrift TheScientificWorldJournal (2014)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturKim SW, Han HH, Jung SN · TheScientificWorldJournal, 2014

Abstract

Replantation of zone I finger injuries remains a challenge, particularly if the fingertip was previously scarred or atrophied, which makes it difficult to secure a suitable vein at the amputation site. In cases of artery-only anastomosis, we propose using a mechanical leech technique to maintain sufficient venous outflow until the internal circulation regenerates. We applied this procedure to eight patients who had zone 1 amputations without veins that were suitable for anastomosis. Emergent surgery was performed and an artery-only anastomosis was created. As there were no veins available, we cut a branch of the central artery and anastomosed it with a 24-gauge angioneedle, which served as a conduit for venous drainage. The overall survival rate for zone I replantation using mechanical leech was 87.5% and the average time to maintain the mechanical leech was 5 days. The mechanical leech technique may serve as an alternative option for the management of venous congestion when no viable veins are available.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAnastomosis, SurgicalFemaleFinger InjuriesFingersHumansLeechingMaleMiddle AgedReplantationTreatment Outcome

Zusammenfassung

Bei acht Patienten mit Zone-I-Amputationen ohne für eine Anastomose geeignete Venen wurde eine ausschließlich arterielle Anastomose angelegt; ein Ast der Zentralarterie wurde abgesetzt und über eine 24-Gauge-Angionadel als Leitung für den venösen Abfluss genutzt (mechanischer Blutegel). Die Gesamtüberlebensrate der Zone-I-Replantationen betrug 87,5 % bei einer mittleren Anwendungsdauer von fünf Tagen. Die Autoren schlussfolgern, dass die mechanische Blutegeltechnik eine alternative Behandlungsoption für die venöse Stauung darstellen kann, wenn keine geeigneten Venen zur Anastomosierung verfügbar sind.

Kontext

Diese Studie beschreibt eine Technik des ‚mechanischen Blutegels', die bei 8 Patienten mit Fingeramputationen der Zone I angewandt wurde, bei denen keine geeigneten Venen für eine Anastomose verfügbar waren. Die Technik umfasste die Schaffung einer rein arteriellen Anastomose und die Verwendung einer 24-Gauge-Angio-Kanüle, die an einen Ast der zentralen Arterie angeschlossen war, als Drainagekanal für den venösen Abfluss, aufrechterhalten über durchschnittlich 5 Tage. Die berichtete Gesamtüberlebensrate betrug 87,5 %. Der Begriff ‚mechanischer Blutegel' bezieht sich auf eine chirurgische Vorrichtung, die die venöse Dekongestionsfunktion medizinischer Blutegel nachahmen soll, jedoch wurden keine tatsächlichen Blutegel oder von Blutegeln stammende Substanzen verwendet. Die Studie beinhaltet keine Hirudotherapie oder das Blutegel-Sekretom.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Kim SW, Han HH, Jung SN. Use of the mechanical leech for successful zone I replantation. ScientificWorldJournal. 2014;2014:105234. doi:10.1155/2014/105234. PMID: 24778578

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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