Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Behandlung der Teilabrisse der Ohrmuschel

Management of the partial avulsions of the auricle

Übersichtsarbeit in der Zeitschrift Laryngo Rhino Otol (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturHuseynov S et al. · Laryngo- rhino- otologie, 2022

Abstract

Injuries of the auricle can range from simple lacerations to complete avulsions. Many techniques of ear replantation have been described in the literature in addition to the type and extent of the involved auricular structures. A direct reattachment of the amputated pinna without microsurgery is rarely successful due to necrosis of the avulsed fragment. Whereas, reconstructions with pocket methods and their variations might lead to better results. In this article we would like to discuss some of these approaches and demonstrate a two-stage reconstruction technique for subtotal avulsion of the auricle. Ohrmuschelverletzungen zählen zu den selteneren Traumata im Kopf-Hals-Bereich. Aufgrund der komplexen Anatomie des Knorpels und der begrenzten Blutversorgung bedürfen sie einer raschen und strukturierten Behandlung. Für die Behandlung sowohl von leichten Verletzungen als auch von (sub-)totalen Abrissen der Ohrmuschel stehen unterschiedliche Therapieoptionen zur Verfügung. Eine direkte Readaptation einer (sub-)total abgerissenen Ohrmuschel ohne mikrovaskulare Anastomose ist aufgrund des hohen Risikos von Haut- und Knorpelnekrosen nur selten erfolgreich. Mehrzeitige Rekonstruktionen mit Pocket-Methoden sind dagegen gut etabliert. Die vorliegende Arbeit beschreibt einige dieser Ansätze und demonstriert eine 2-stufige OP-Technik eines Ohrmuschelteilabrisses aus dem eigenen Patientengut.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAmputation, TraumaticEar AuricleEar, ExternalHumansMicrosurgeryReplantation

Zusammenfassung

Die Übersichtsarbeit behandelt Verletzungen der Ohrmuschel, die von einfachen Rissen bis zur kompletten Avulsion reichen. Wegen der komplexen Knorpelanatomie und begrenzten Blutversorgung sei eine rasche, strukturierte Behandlung nötig. Eine direkte Readaptation ohne mikrovaskuläre Anastomose sei wegen des hohen Risikos von Haut- und Knorpelnekrosen nur selten erfolgreich; mehrzeitige Rekonstruktionen mit Pocket-Methoden sind demnach gut etabliert und könnten zu besseren Ergebnissen führen. Vorgestellt wird zudem eine zweistufige Rekonstruktionstechnik nach subtotaler Ohrmuschelavulsion aus dem eigenen Patientengut.

Kontext

Dieser Artikel erörtert Managementansätze für partielle und subtotale Avulsionen der Aurikel (Ohrmuschel) und vergleicht die direkte Replantation, Taschenmethoden und mehrzeitige Rekonstruktionstechniken. Die Autoren stellen eine zweizeitige Rekonstruktionstechnik für subtotale Aurikelavulsionen aus ihrem eigenen Patientenkollektiv vor und weisen darauf hin, dass eine direkte Replantation ohne mikrovaskuläre Anastomose aufgrund des hohen Risikos einer Haut- und Knorpelnekrose selten erfolgreich ist. Die Zusammenfassung enthält keine Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie, Hirudin oder einem aus Blutegeln gewonnenen therapeutischen Wirkstoff.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Huseynov J, Haxel B, Fischer M, Fischer IS. Management of the partial avulsions of the auricle. Laryngorhinootologie. 2022;101(8):638-645. doi:10.1055/a-1792-2194. PMID: 35468645

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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