Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Eine prospektive Analyse der Überwachungstechniken für freie Lappen: körperliche Untersuchung, externer Doppler, implantierbarer Doppler und Gewebeoximetrie

A prospective analysis of free flap monitoring techniques: physical examination, external Doppler, implantable Doppler, and tissue oximetry

Prospektive Beobachtungsstudie in der Zeitschrift Journal of reconstructive microsurgery (2012)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturLohman et al. · Journal of reconstructive microsurgery, 2013

Abstract

No universally accepted method of flap monitoring exists, and several techniques are in use. Repeated physical examination is most popular and is often supplemented with a handheld, external Doppler, and/or implantable Doppler probes; near-infrared spectroscopy is less commonly used. We investigated the nursing and resident house staff's experience and confidence with physical exam for flap monitoring. Also, a consecutive series of 38 patients with free flaps were monitored using physical examination, external Doppler, implantable arterial and venous Doppler probes, and near-infrared spectroscopy. Five patients developed signs of microvascular complications within 3 days of surgery; all were explored and salvaged. Neither the residents nor the nursing staff were universally trained or experienced in flap monitoring by physical exam. In all patients, changes in the appearance of the flap suggestive of a microvascular complication lagged 30 to 60 minutes after the adjunctive monitoring methods indicated that a problem had occurred. Near-infrared spectroscopy was the first warning sign in four of the five patients. Two patients were explored before thrombosis of the anastomoses occurred. Near-infrared spectroscopy may identify early microvascular complications more reliably than physical examination, external Doppler, or implantable Doppler.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsEvaluation StudyJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAgedClinical CompetenceFemaleFree Tissue FlapsGraft RejectionGraft SurvivalHumansMaleMiddle AgedMonitoring, PhysiologicOximetryPhysical ExaminationPostoperative CarePredictive Value of TestsProspective StudiesSpectroscopy, Near-InfraredSurgical FlapsSurveys and QuestionnairesUltrasonography, DopplerVenous Thrombosis

Zusammenfassung

In einer prospektiven Analyse wurden 38 konsekutive Patienten mit freien Lappen durch körperliche Untersuchung, externen Doppler, implantierbare arterielle und venöse Doppler-Sonden sowie Nahinfrarotspektroskopie überwacht. Bei fünf traten innerhalb von 3 Tagen postoperativ Anzeichen mikrovaskulärer Komplikationen auf; alle Lappen wurden exploriert und gerettet. Sichtbare Lappenveränderungen traten 30 bis 60 Minuten nach den ergänzenden Methoden auf; die Nahinfrarotspektroskopie war bei vier der fünf das erste Warnsignal. Nach Ansicht der Autoren erkennt sie frühe Komplikationen möglicherweise zuverlässiger als die übrigen Verfahren.

Kontext

Diese Studie untersuchte die Erfahrung und Sicherheit von Pflegepersonal und Assistenzärzten hinsichtlich der körperlichen Untersuchung zur Lappenüberwachung und überwachte eine konsekutive Serie von 38 Patienten mit freien Lappenplastiken mittels körperlicher Untersuchung, externem Doppler, implantierbaren arteriellen und venösen Doppler-Sonden sowie Nahinfrarotspektroskopie. Auf eine mikrovaskuläre Komplikation hinweisende Befunde der körperlichen Untersuchung traten 30–60 Minuten verspätet gegenüber den additiven Überwachungsmethoden auf, und die Nahinfrarotspektroskopie war bei vier von fünf Patienten mit Komplikationen das erste Warnsignal. Dies ist relevant für den breiteren klinischen Kontext der postoperativen Lappenüberwachung, in dem eine vaskuläre Kompromittierung umgehend erkannt werden muss. Allerdings erwähnt die Zusammenfassung an keiner Stelle Blutegel oder Hirudotherapie, sodass ihre einzige Verbindung zur Blutegeltherapie der gemeinsame Rahmen der vaskulären Lappenüberwachung ist, nicht irgendeine blutegelbezogene Intervention.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Lohman RF, Langevin CJ, Bozkurt M, Kundu N, Djohan R. A prospective analysis of free flap monitoring techniques: physical examination, external Doppler, implantable Doppler, and tissue oximetry. J Reconstr Microsurg. 2013;29(1):51-56. doi:10.1055/s-0032-1326741. PMID: 23147246

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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