Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Elastase bei der hyperpnoeinduzierten Atemwegsverengung des Meerschweinchens

Elastase in hyperpnea-induced guinea pig airway constriction

Tierexperimentelle Studie in der Zeitschrift European journal of pharmacology (1998)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Präklinisch (tierexperimentell)ArzneimittelentwicklungLai YL · European journal of pharmacology, 1998

Abstract

Aerosolized elastase has been shown to produce airway constriction in guinea pigs. In this study, we examined whether endogenous elastase plays a role in isocapnic hyperpnea-induced airway constriction using an elastase inhibitor, eglin-c. The study was divided into three experiments. In the first experiment, we used an elastase inhibitor, eglin-c, to suppress hyperpnea-induced bronchoconstriction. Twenty-two young male Hartley guinea pigs were divided into three groups: control (n=8), eglin-c(1) (a lower dose of eglin-c, n=7), and eglin-c(2) (a higher dose of eglin-c, n=7). In the second experiment, we tested whether eglin-c affects pulmonary function following 15 min of normal air ventilation in two groups of animals: control (n=8) and eglin-c (n=8). In the third experiment, animals were divided into two groups: control (n=7) and compound 48/80 (a mast cell degranulating agent, n=7). Airway function was examined in the anesthetized-paralyzed animal. In the first and third experiments, 15 min of isocapnic hyperpnea caused marked decreases in dynamic respiratory compliance, forced expiratory flow at 0.1 s and maximal expiratory flow at 50% total lung capacity, demonstrating hyperpnea-induced airway constriction. This bronchoconstriction was significantly attenuated by eglin-c and by pretreatment with compound 48/80. In the second experiment, eglin-c did not significantly affect bronchial function following normal air ventilation. These data suggest that elastase released from mast cells directly or indirectly induces hyperpnea-induced bronchoconstriction.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov't
Indexierte MeSH-BegriffeAnimalsBody WeightBronchoconstrictionGuinea PigsHyperventilationLungMalePancreatic ElastasePeak Expiratory Flow RateProteinsRespiratory Function TestsSerpinsVital Capacityp-Methoxy-N-methylphenethylamine

Zusammenfassung

An jungen männlichen Hartley-Meerschweinchen wurde in drei Experimenten geprüft, ob endogene Elastase an der isokapnischen hyperpnoeinduzierten Atemwegskonstriktion beteiligt ist. Im ersten Versuch (22 Tiere: Kontrolle n=8, Eglin-c niedrig n=7, Eglin-c hoch n=7) und im dritten (je n=7) schwächten Eglin-c und die Vorbehandlung mit Compound 48/80 die Bronchokonstriktion signifikant ab. Im zweiten Versuch (je n=8) beeinflusste Eglin-c die Lungenfunktion unter Normalluft nicht signifikant. Die Daten deuten darauf hin, dass aus Mastzellen freigesetzte Elastase die hyperpnoeinduzierte Bronchokonstriktion direkt oder indirekt auslöst.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese Studie untersuchte, ob endogene Elastase eine Rolle bei der isocapnischen Hyperpnoe-induzierten Atemwegskonstriktion bei anästhesierten Meerschweinchen spielt, wobei der Elastase-Inhibitor Eglin-c unter drei Versuchsbedingungen eingesetzt wurde. Eglin-c schwächte die Hyperpnoe-induzierten Abnahmen der dynamischen Atemwegscompliance, des forcierten exspiratorischen Flusses sowie des maximalen exspiratorischen Flusses signifikant ab, während die Lungenfunktion bei normaler Luftbeatmung nicht signifikant beeinflusst wurde. Die Vorbehandlung mit Compound 48/80, einem Mastzelldegranulations-Agenz, führte ebenfalls zu einer Abschwächung der Bronchokonstriktion, was darauf hindeutet, dass aus Mastzellen freigesetzte Elastase zur Hyperpnoe-induzierten Atemwegskonstriktion beiträgt. Das Abstract bezeichnet Eglin-c lediglich als Elastase-Inhibitor und enthält keinerlei Hinweis auf Blutegel, Blutegelspeichel, die Herkunft aus Blutegeln oder Hirudotherapie; die Studie ist eine tierexperimentelle Untersuchung ohne Blutegelbezug.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Lai YL, Lin YJ. Elastase in hyperpnea-induced guinea pig airway constriction. Eur J Pharmacol. 1998;359(2-3):171-176. doi:10.1016/s0014-2999(98)00646-3. PMID: 9832388

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist

Verwandte Forschungsarbeiten

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.