Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Psychische Gesundheit ist stark mit der Funktionsfähigkeit nach Verletzungen der unteren Extremität assoziiert, die durch Extremitätenerhalt mittels freiem Lappen oder Amputation behandelt wurden

Mental health is strongly associated with capability after lower extremity injury treated with free flap limb salvage or amputation

Retrospektive Studie in der Zeitschrift European journal of trauma and emergency surgery : official publication of the European Trauma Society (2024)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische LiteraturKrijgh et al. · European journal of trauma and emergency surgery : official publication of the European Trauma Society, 2024

Abstract

BACKGROUND: Knowledge about factors associated with long-term outcomes, after severe traumatic injury to the lower extremity, can aid with the difficult decision whether to salvage or amputate the leg and improve outcome. We therefore studied factors independently associated with capability at a minimum of 1 year after amputation or free flap limb salvage. METHODS: We included 135 subjects with a free flap lower extremity reconstruction and 41 subjects with amputation, between 1991 and 2021 at two urban-level 1 trauma centers with a mean follow-up of 11 ± 7 years. Long-term physical functioning was assessed using the Physical Component Score (PCS) of the Short-Form 36 (SF36) and the Lower Extremity Functional Scale (LEFS) questionnaires. Independent variables included demographics, injury characteristics, and the Mental Component Score (MCS) of the SF36. RESULTS: Greater mental health was independently and strongly associated with greater capability, independent of amputation or limb reconstruction. Mental health explained 33% of the variation in PCS and 57% of the variation in LEFS. Injury location at the knee or leg was associated with greater capability, compared to the foot or ankle. Amputation or limb reconstruction was not associated with capability. DISCUSSION: This study adds to the growing body of knowledge that physical health is best regarded through the lens of the bio-psycho-social model in which mental health is a strong determinant. This study supports making mental health an important aspect of rehabilitation after major lower extremity injury, regardless of amputation or limb salvage.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeHumansMaleFemaleLimb SalvageAmputation, SurgicalLeg InjuriesFree Tissue FlapsAdultMental HealthMiddle AgedRetrospective StudiesPlastic Surgery Procedures

Zusammenfassung

In diese retrospektive Studie wurden 135 Personen mit freier Lappenrekonstruktion der unteren Extremität und 41 mit Amputation aus zwei Traumazentren eingeschlossen (mittlere Nachbeobachtung 11 ± 7 Jahre). Bessere psychische Gesundheit war unabhängig und stark mit besserer Funktionsfähigkeit assoziiert und erklärte 33 % der PCS- und 57 % der LEFS-Variation. Verletzungen am Knie oder Unterschenkel waren mit besserer Funktionsfähigkeit verbunden als am Fuß oder Sprunggelenk; Amputation oder Rekonstruktion zeigten keinen Zusammenhang. Die Autoren betonen psychische Gesundheit als wichtigen Aspekt der Rehabilitation.

Kontext

Diese Studie untersuchte Faktoren, die mit der langfristigen körperlichen Leistungsfähigkeit bei 176 Probanden (135 Rekonstruktionen mit freiem Lappen, 41 Amputationen) nach schwerem Trauma der unteren Extremität assoziiert sind, mit einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 11±7 Jahren. Eine bessere psychische Gesundheit war unabhängig davon, ob die Patienten amputiert oder mittels Extremitätenrekonstruktion versorgt wurden, stark und eigenständig mit einer größeren Leistungsfähigkeit assoziiert. Das Abstract enthält keine Erwähnung von Blutegeln, Hirudotherapie, venöser Kongestion oder von Blutegeln stammenden Interventionen. Die Studie fokussiert auf psychische Gesundheit und psychosoziale Determinanten von Rehabilitationsergebnissen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Krijgh DD, Teunis T, List EB, Mureau MAM, Luijsterburg AJM, Maarse W, et al. Mental health is strongly associated with capability after lower extremity injury treated with free flap limb salvage or amputation. Eur J Trauma Emerg Surg. 2024;50(3):755-762. doi:10.1007/s00068-024-02459-1. PMID: 38289418

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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