Heilung durch integratives Management eines diabetischen Fußulkus – ein Fallbericht
Healing with integrative management of Diabetic foot ulcer - A case report
Fallbericht in der Zeitschrift J Ayurveda Integr Med (2025)
Abstract
Diabetic foot ulcers (DFUs) occur in 15-25 % of diabetic patients at some point in their lifetime. The wide surgical debridement of the septic area is the cornerstone of diabetic foot ulcer treatment. There is a need to explore alternate therapies for DFU to reduce the risk of severe amputation. A 50-year-old male visited the Ayurveda OPD with a chronic ulcer on the plantar aspect of his right forefoot, which had persisted for two months. Ayurveda has considered Dushta vrana (∼septic nonhealing ulcer) and mentioned the Vrana upkrama (∼wound care measures) for its management. Among these Vrana upkrama, Jalauka avcharana (∼bloodletting using leech), Vrana Shodhana (∼wound cleansing measures) by Parisheka (∼therapeutic streaming of medicated decoction), Vrana ropana (∼wound-healing measures) are the three main wound care approaches along with Shamana (∼palliative therapy) for three months adopted in the present case for managing diabetic foot ulcers. DMIST tool was used to assess wound care at baseline and during follow-up. After three months of treatment, the integrated approach effectively shortens the healing time of DFUs, reduces the amputation rate and improves the standard of living of patients with DFUs with multiple Ayurvedic treatments.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Vorgestellt wird ein 50-jähriger Mann mit einem seit zwei Monaten bestehenden chronischen Ulkus an der Fußsohle des rechten Vorfußes. Über drei Monate wurden ayurvedische Wundmaßnahmen (Vrana upkrama) eingesetzt: Jalauka avcharana (Aderlass mit Blutegeln), Vrana Shodhana durch Parisheka (Spülung mit medizinischer Abkochung) und Vrana ropana (Wundheilungsmaßnahmen) zusammen mit Shamana (palliative Therapie). Die Wundbeurteilung erfolgte mit dem DMIST-Instrument zu Baseline und im Verlauf. Nach drei Monaten verkürzte der integrierte Ansatz nach Autorenangabe die Heilungszeit, senkte die Amputationsrate und verbesserte den Lebensstandard.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Fallbericht beschreibt einen 50-jährigen Mann mit einem chronischen diabetischen Fußulkus, der über drei Monate mit einem integrierten ayurvedischen Ansatz behandelt wurde, der Jalauka avcharana (Blutegel-Aderlass), Vrana Shodhana (Wundreinigung durch therapeutisches Aufgießen medikamentierter Dekokte), Vrana ropana (wundheilende Maßnahmen) und palliative Therapie umfasste. Das DMIST-Instrument wurde zur Bewertung der Wundversorgung eingesetzt, und es wurde berichtet, dass der integrierte Ansatz die Heilungszeit verkürzte, das Amputationsrisiko senkte und die Lebensqualität verbesserte. Der Artikel ist für die Hirudotherapie durch die traditionelle Praxis des Blutegel-Aderlasses bei nicht heilenden Ulzera relevant. Es handelt sich jedoch um einen einzelnen Fall mit mehreren parallelen Interventionen, was eine Zuordnung der Ergebnisse speziell zur Blutegeltherapie ausschließt.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Katkar R, Aadithyaraj KT, Rana U. Healing with integrative management of Diabetic foot ulcer - A case report. J Ayurveda Integr Med. 2025;16(5):101174. doi:10.1016/j.jaim.2025.101174. PMID: 40896900
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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