Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Verbesserung der Symptome der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit durch Hirudotherapie

Improving Symptoms of Peripheral Artery Disease With Hirudotherapy

Fallbericht in der Zeitschrift Cureus (2021)

Zuletzt aktualisiert: 1. November 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturAfify O, Alkhouri S, Lauder N · Cureus, 2021

Abstract

Peripheral artery disease (PAD) is a significant cause of morbidity and mortality in the world. Critical limb ischemia is a complication of PAD that leads to severe pain at rest, numbness, and absent or diminished pulses in the legs or feet. Revascularization with surgery or endovascular intervention is required to re-establish blood flow to the affected areas. Failure to respond to medical and/or surgical treatment can lead to amputations. The decision to amputate one's limb can be very challenging. Here, we report a patient with critical limb ischemia who refused a below-the-knee amputation and self-treated with medicinal leech therapy, or hirudotherapy. His symptoms including his pain, burning, and numbness improved significantly following six months of therapy.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article

Zusammenfassung

Berichtet wird über einen Patienten mit kritischer Extremitätenischämie, der eine Unterschenkelamputation ablehnte und sich selbst mit medizinischen Blutegeln (Hirudotherapie) behandelte. Nach sechs Monaten Therapie besserten sich Schmerz, Brennen und Taubheitsgefühl signifikant. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit ist weltweit eine bedeutende Ursache von Morbidität und Mortalität; kritische Ischämie verursacht schwere Ruheschmerzen, Taubheit und fehlende oder abgeschwächte Pulse, und ein Nichtansprechen auf medikamentöse und/oder chirurgische Behandlung kann zur Amputation führen.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt einen Patienten mit kritischer Extremitätenischämie aufgrund einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit, der eine empfohlene Amputation unterhalb des Knies ablehnte und sich über einen Zeitraum von sechs Monaten selbst mit medizinischer Blutegeltherapie behandelte. Die Autoren berichten, dass die Schmerzen, das Brennen und die Taubheit des Patienten im Anschluss an diese Behandlung signifikant nachließen. Dieser Bericht ist in direktem Bezug zur Hirudotherapie relevant, da er symptomatische Ergebnisse der Blutegeltherapie in einem Kontext der Extremitätenischämie dokumentiert, in dem eine Amputation empfohlen und abgelehnt worden war. Als einzelner Fallbericht einer vom Patienten selbst durchgeführten Therapie liefert er jedoch lediglich begrenzte anekdotische Evidenz und kann keine Aussagen zur Wirksamkeit, Sicherheit oder Generalisierbarkeit der Hirudotherapie bei kritischer Extremitätenischämie oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit treffen.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Afify O, Alkhouri S, Lauder N. Improving Symptoms of Peripheral Artery Disease With Hirudotherapy. Cureus. 2021;13(7):e16270. doi:10.7759/cureus.16270. PMID: 34377606

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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