Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Anwendung von Heparincreme bei venöser Stauung im erweiterten reversen Metakarpalarterienlappen: Ein Fallbericht

Use of Heparin Cream for Venous Congestion in the Extended Reverse Metacarpal Artery Flap: A Case Report

Fallbericht in der Zeitschrift Arch Plast Surg (2022)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturTatar BE et al. · Archives of plastic surgery, 2022

Abstract

Finger dorsum defects are a challenging situation. Many reconstruction methods are used in these defects. Extended reverse dorsal metacarpal artery (RDMA) flap is used in dorsal finger reconstruction. Venous congestion in this flap is most important cause of flap failure. In this case, we presented a case in which we used heparin cream due to development of venous congestion in our patient who underwent an extended RDMA flap. A 24-year-old female patient presented to the emergency department with a defect of dorsal of left-hand fourth finger. Defect was covered with an extended RDMA flap. On postoperative first day, venous congestion was observed, and heparin cream was applied three times a day on flap. The signs of venous congestion were regressed. Tissue healed as a result of superficial epidermolysis and skin grafting. No functional limitation was observed in sixth-month postoperative control. Venous congestion is the most important cause of flap failure of extended RDMA flaps. Generally, subcutaneous heparin administration and leech therapy are used. In our case, heparin was applied as a cream instead of subcutaneously, and flap healing was observed as a result of superficial epidermolysis. Heparin cream application can also be used as a treatment option in flaps with venous congestion.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article

Zusammenfassung

Eine 24-jährige Patientin mit einem Defekt am Dorsum des linken vierten Fingers erhielt eine erweiterte reverse Metakarpalarterien-Lappenplastik. Am ersten postoperativen Tag entwickelte sich eine venöse Stauung, die mit dreimal täglich applizierter Heparin-Creme behandelt wurde. Die Stauungszeichen bildeten sich zurück, das Gewebe heilte nach oberflächlicher Epidermolyse und Hauttransplantation, und sechs Monate postoperativ bestand keine funktionelle Einschränkung. Die Autoren schlagen Heparin-Creme als alternative Behandlungsoption bei venöser Stauung von Lappenplastiken vor.

Kontext

Dieser Fallbericht beschreibt eine 24-jährige Patientin, die nach einem ausgedehnten Reverse-Dorsal-Metacarpal-Artery-Flap (RDMA-Flap) zur Deckung eines dorsalen Fingerdefekts eine venöse Stauung entwickelte. Eine dreimal täglich topisch applizierte Heparin-Creme führte zur Regression der Stauungszeichen und letztlich zur Einheilung des Gewebes. Das Abstract weist darauf hin, dass subkutanes Heparin und Blutegeltherapie bei venöser Stauung solcher Lappenplastiken üblicherweise zum Einsatz kommen, hier jedoch stattdessen Heparin-Creme verwendet wurde. Der Artikel positioniert die Blutegeltherapie als Standardkomparator, bezieht jedoch weder Blutegel noch das Blutegelsekretom ein. Die Studie ist ein einzelner Fallbericht.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Tatar BE, Sabancıoğullarından F, Gelbal C, Bozkurt M. Use of Heparin Cream for Venous Congestion in the Extended Reverse Metacarpal Artery Flap: A Case Report. Arch Plast Surg. 2022;49(5):663-667. doi:10.1055/s-0042-1756344. PMID: 36159369

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

Verwandter klinischer Kontext

Erfahren Sie, wie diese Forschung mit der klinischen Praxis verknüpft ist

Verwandte Forschungsarbeiten

Weitere begutachtete Studien in der Kategorie „Klinische Literatur“.

Alle von der ASH analysierten Studien →

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.