Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Tumorresektion im Kopf-Hals-Bereich und freie Lappenrekonstruktion in einem Zentrum mit geringem Fallvolumen

Head and Neck Tumor Resection and Free Flap Reconstruction in Low-Volume Center

Retrospektive Fallserie in der Zeitschrift Ear Nose Throat J (2020)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturSicherheit & InfektionskontrolleBrennan M et al. · Ear, nose, & throat journal, 2021

Abstract

OBJECTIVE: To determine the surgical outcomes of free tissue transfer surgery following head and neck tumor extirpation in a low-volume medical center. METHODS: Retrospective chart review of patients who underwent free tissue transfer surgery for head and neck cancer at Moanalua Medical Center from 2015 to 2018. MAIN OUTCOME OF MEASURE: Free flap failure rate and free flap-related complications. RESULTS: From 2015 to 2018, there were 27 free tissue transfer surgery (mean 6.75 flap surgery/year). There were 2 events of partial flap necrosis, and no cases of total flap loss. One patient required leech therapy for venous congestion. One patient required additional free flap surgery. Two patients developed orocutaneous fistula that resolved with local wound care. One patient developed malocclusion following mandible reconstruction using fibular free flap. Overall free flap success rate was 96%. CONCLUSION: This study supports the ability of small-volume centers to produce positive outcomes with few complications in head and neck cancer free flap reconstructive surgery. While the data are limited to a single surgical team in one care center, it provides additional support for the idea that there are factors beyond the surgical volume that determine outcome.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeFree Tissue FlapsHead and Neck NeoplasmsHospitals, Low-VolumeHumansPostoperative ComplicationsPlastic Surgery ProceduresRetrospective StudiesTreatment Outcome

Zusammenfassung

In einer retrospektiven Auswertung von 27 freien Gewebetransfers nach Kopf-Hals-Tumorresektion an einem Zentrum mit geringem Fallvolumen (2015–2018, im Mittel 6,75 Eingriffe pro Jahr) traten 2 partielle Lappennekrosen, kein Totalverlust und 2 orokutane Fisteln auf, die unter lokaler Wundversorgung abheilten; ein Patient erhielt Blutegeltherapie bei venöser Stauung. Die Erfolgsrate betrug 96 %. Die Daten stammen von einem Operationsteam eines Zentrums; sie stützen nach Ansicht der Autoren die Annahme, dass über das Fallvolumen hinaus weitere Faktoren den Ausgang bestimmen.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese retrospektive Aktenauswertung untersuchte die chirurgischen Ergebnisse der freien Gewebeverpflanzung nach Resektion von Kopf-Hals-Tumoren in einem einzigen Zentrum mit niedrigem Fallvolumen (Moanalua Medical Center, 2015–2018) und berichtete über eine Erfolgsrate freier Lappenplastiken von 96 % bei 27 Fällen. Bei einem Patienten war eine Blutegeltherapie bei venöser Stauung erforderlich. Die Blutegeltherapie wird lediglich als einzelnes klinisches Ereignis erwähnt, ohne Angaben zu Technik, Dauer oder Ergebnis speziell der Blutegeltherapie; der Schwerpunkt der Studie liegt auf den Zusammenhängen zwischen Operationsvolumen und Operationsergebnis, nicht auf der Wirksamkeit der Hirudotherapie.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Brennan M, Wong S, Faringer PD, Lim JH. Head and Neck Tumor Resection and Free Flap Reconstruction in Low-Volume Center. Ear Nose Throat J. 2021;100(9):647-650. doi:10.1177/0145561320923835. PMID: 32364445

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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