Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Erfahrungen mit der mikrochirurgischen Behandlung kompletter Skalpierungsverletzungen

Experience in microsurgical treatment of complete scalp avulsion

Fallserie in der Zeitschrift Ann Plast Surg (2023)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturLin et al. · Annals of plastic surgery, 2023

Abstract

BACKGROUND: Avulsion of the scalp is a rare destructive event worldwide. Before the emergence of microsurgery, skin transplantation, flap transplantation, greater omentum transplantation, and other methods were once widely used. However, replantation offers the optimum reconstruction. METHODS: Six cases of complete avulsion injury of a large scalp treated from May 2017 to May 2020 were retrospectively analyzed. Under the microsurgery technology, the wound was cleaned and explored, and the appropriate arteriovenous anastomosis was selected. Preoperative blood preparation and skin preparation were actively performed. Postoperative strict nursing and observation of the blood supply of replanted scalp were performed. Regular outpatient follow-up after discharge was performed. RESULTS: Replantation was successful in 5 cases and failed in 1 case, and in 1 case the occipital scalp (approximately 10% of the scalp area) died and crusted 2 months after the operation. After 6 to 24 months of follow-up, all patients were satisfied with the reconstructed appearance. CONCLUSIONS: Superb microsurgical technique and more detailed anatomical knowledge are the key conditions for successful complete scalp avulsion replantation. Compared with other methods, successful replantation can achieve the best aesthetic and functional results.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeHumansAmputation, TraumaticMicrosurgeryReplantationRetrospective StudiesScalpSurgical Flaps

Zusammenfassung

Sechs Fälle kompletter, ausgedehnter Skalpierungsverletzungen (Mai 2017 bis Mai 2020) wurden retrospektiv analysiert. Die Replantation gelang in 5 Fällen und scheiterte in einem; in einem Fall nekrotisierte und verkrustete die okzipitale Kopfhaut (etwa 10 % der Kopfhautfläche) 2 Monate postoperativ. Nach 6 bis 24 Monaten Follow-up waren alle Patienten mit dem rekonstruierten Aussehen zufrieden. Laut den Autoren sind exzellente mikrochirurgische Technik und detailliertere anatomische Kenntnisse Schlüsselbedingungen für eine erfolgreiche Replantation, die die besten ästhetischen und funktionellen Ergebnisse erzielen kann.

Kontext

Diese retrospektive Studie analysierte sechs Fälle kompletter Skalpavulsion, die zwischen Mai 2017 und Mai 2020 mittels mikrochirurgischer Replantation behandelt wurden, und berichtete über eine erfolgreiche Replantation in fünf Fällen sowie über die Patientenzufriedenheit mit dem rekonstruierten Erscheinungsbild über einen Nachbeobachtungszeitraum von 6–24 Monaten. Das Abstract fokussiert ausschließlich auf mikrochirurgische Technik, Auswahl der arteriovenösen Anastomosen, präoperative Vorbereitung und postoperative Versorgung. Blutegel, Hirudotherapie und das Blutegelsekretom werden im Abstract nicht erwähnt.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Lin J, Wei P, Wang Y, Song Q, Yang Z, Xu Y. Experience in microsurgical treatment of complete scalp avulsion. Ann Plast Surg. 2023;90(4):331-333. doi:10.1097/SAP.0000000000003468. PMID: 36752491

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 27. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

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