Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Erfolgreiche Replantation des Ohres als Venenlappen

Successful replantation of the ear as a venous flap

Fallbericht in der Zeitschrift Ann Plast Surg (2008)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturTrovato MJ et al. · Annals of plastic surgery, 2008

Abstract

Successful microvascular ear replantation is well described, and often involves the use of arterial inflow anastomoses with leeches and systemic anticoagulation to augment outflow. Failed replantation attempts have also been published, with most of the failures attributed to venous drainage problems. A case of successful replantation of an ear is presented using a single 0.5-mm arteriovenous anastomosis, as no suitable artery could be identified in the amputated part. Postoperatively, dextran and leech therapies were employed to promote adequate venous drainage. We report a 100% successful ear replantation using a single arterialized vein as the inflow. In situations where no adequate artery is identifiable in the amputated part, an arteriovenous anastomosis may be a suitable alternative.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAdultAmputation, TraumaticEarHumansMaleReplantationSurgical FlapsVeins

Zusammenfassung

Erfolgreiche mikrovaskuläre Ohrreplantationen nutzen häufig arteriellen Einstrom, Blutegel und systemische Antikoagulation; Misserfolge werden meist auf venöse Drainageprobleme zurückgeführt. Vorgestellt wird eine erfolgreiche Replantation über eine einzelne 0,5-mm-arteriovenöse Anastomose, da im amputierten Ohrteil keine geeignete Arterie identifiziert werden konnte. Postoperativ wurden Dextran und Blutegeltherapie zur Förderung des venösen Abflusses eingesetzt; die Ohrreplantation war zu 100 % erfolgreich, mit einer einzigen arterialisierten Vene als Einstrom. Laut Autoren kann eine arteriovenöse Anastomose eine geeignete Alternative sein, wenn keine adäquate Arterie identifizierbar ist.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt die erfolgreiche Replantation eines abgerissenen Ohres mittels einer einzelnen 0,5-mm arteriovenösen Anastomose, wobei postoperativ Dextran- und Blutegeltherapien eingesetzt wurden, um eine ausreichende venöse Drainage zu fördern, da im Amputat keine geeignete Arterie identifizierbar war. Die Autoren berichten über eine 100%ige erfolgreiche Replantation unter Verwendung einer arterialisierten Vene als einzigen Zufluss. Die Arbeit dokumentiert die medizinische Blutegeltherapie als Adjuvans bei der Ohrmuschelreplantation, wenn eine konventionelle arterielle Rekonstruktion nicht durchführbar war. Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht ohne Kontrollen, und die Blutegeltherapie wurde in Kombination mit Dextran angewendet, was eine unabhängige Attribution des erfolgreichen Outcomes allein auf die Blutegelanwendung ausschließt.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Trovato MJ, Agarwal JP. Successful replantation of the ear as a venous flap. Ann Plast Surg. 2008;61(2):164-168. doi:10.1097/01.sap.0000185457.53295.2f. PMID: 18650609

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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