Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Mikrochirurgische Replantation einer partiellen Helix des Ohres

Microsurgical replantation of a partial helix of the ear

Fallbericht in der Zeitschrift Microsurgery (2009)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: FallberichtKlinische LiteraturKim KS et al. · Microsurgery, 2009

Abstract

Microsurgical ear replantation is a significant challenge because vessel sizes are diminutive. Furthermore, as ear vessels are larger in the medial portion than in the lateral portion, microsurgical replantation of a replant including only the helix is extremely difficult. The authors replanted a partial helix of the ear using a single arterial anastomosis. As no suitable veins could be identified, medicinal leech therapy and systemic heparinization were used to achieve venous drainage. The replanted helix survived completely and the cosmetic result was excellent. Microsurgical replantation should be considered the treatment of choice in helix amputation cases, even though amount of replant is small. (c) 2009 Wiley-Liss, Inc. Microsurgery 2009.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypCase ReportsJournal Article
Indexierte MeSH-BegriffeAmputation, TraumaticAnastomosis, SurgicalEar, ExternalHumansLeechingMaleMicrosurgeryNo-Reflow PhenomenonReplantationSuture TechniquesYoung Adult

Zusammenfassung

Die mikrochirurgische Ohrreplantation ist wegen winziger Gefäße anspruchsvoll; da die Gefäße medial größer sind als lateral, ist die Replantation einer nur die Helix umfassenden Amputation äußerst schwierig. Die Autoren replantierten einen Helixteil über eine einzelne arterielle Anastomose; da keine geeigneten Venen identifizierbar waren, wurden medizinische Blutegeltherapie und systemische Heparinisierung zur venösen Drainage eingesetzt. Die Helix überlebte vollständig, das kosmetische Ergebnis war ausgezeichnet. Die Autoren empfehlen, die Replantation bei Helixamputationen trotz eines kleinen Amputats als Verfahren der Wahl zu erwägen.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt die mikrochirurgische Replantation einer partiellen Helix des Ohres mittels einer einzelnen arteriellen Anastomose, ohne dass geeignete Venen für eine venöse Rekonstruktion identifiziert werden konnten. Medizinische Blutegeltherapie in Kombination mit systemischer Heparinisierung wurde eingesetzt, um eine venöse Drainage zu erreichen, was zum vollständigen Überleben der replantierten Helix mit einem ausgezeichneten kosmetischen Ergebnis führte. Die Arbeit beschreibt die Hirudotherapie als Ergänzung bei der distalen Ohrreplantation, wo der geringe Gefäßdurchmesser eine venöse Anastomose ausschließt. Es handelt sich um einen einzelnen Fallbericht, und die Blutegeltherapie war eine Komponente eines kombinierten postoperativen Vorgehens neben der Heparinisierung, sodass der spezifische Beitrag der Blutegeltherapie zum Ergebnis nicht isoliert werden kann.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Kim KS, Kim ES, Hwang JH, Lee SY. Microsurgical replantation of a partial helix of the ear. Microsurgery. 2009;29(7):548-551. doi:10.1002/micr.20643. PMID: 19306389

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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