Mikrovaskuläre Replantation einer zusammengesetzten Gesichtsavulsion bei einem 24 Monate alten Kind nach Hundebiss
Microvascular replantation of a composite facial avulsion in a 24-month-old child after dog bite
Fallbericht in der Zeitschrift Microsurgery (2017)
Abstract
Dog bite injuries are common sources of morbidity with an estimated incidence of 4.5 million bites per year with over 350,000 requiring treatment in the emergency room. Children under the age of 14 are most likely to be affected with a peak age of 5-9 years old. We report a case of a 24-month-old female who sustained a large composite facial avulsion injury from a pit bull dog bite. The avulsed tissue involved a substantial portion of the patient's mid-face, including the entire soft tissue of the nose, upper lip, part of the left cheek, and left oral commissure. Artery-only microvascular replantation was performed because no recipient vein could be identified from the facial defect. Medicinal leech therapy was used for eight days postoperatively to prevent venous congestion. The patient experienced significant blood loss due to leech therapy and required nearly 29 L of blood product replacement. At the last follow up of 8 months postoperatively, the patient was recovering well with significant improvement in function and cosmesis of the mid-face. This case describes a successful artery-only replantation of an avulsive bite injury to the face of a young child. Despite the technical difficulty of cases such as this one, microvascular replantation should be attempted because when successful it provides a superior cosmetic and functional result to other reconstructive techniques.
Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.
Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.
Zusammenfassung
Nach einem Pitbullbiss erlitt ein 24 Monate altes Mädchen eine ausgedehnte Avulsion des Mittelgesichts mit dem gesamten Nasenweichgewebe, der Oberlippe, einem Teil der linken Wange und dem linken Mundwinkel. Mangels auffindbarer Empfängervene wurde nur arteriell replantiert; postoperativ wurden acht Tage lang medizinische Blutegel zur Vermeidung venöser Stauung eingesetzt, was erheblichen Blutverlust verursachte und nahezu 29 l Blutprodukte erforderte. Bei der letzten Nachuntersuchung nach 8 Monaten hatten sich Funktion und Ästhetik des Mittelgesichts deutlich verbessert; die Autoren befürworten einen Replantationsversuch.
Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist
Dieser Fallbericht beschreibt die erfolgreiche arterienbasierte mikrochirurgische Replantation einer großen zusammengesetzten Gesichtsavulsion durch einen Hundebiss bei einem 24 Monate alten Kind, die durchgeführt wurde, da aus dem Gesichtsdefekt keine Empfängervene identifiziert werden konnte. Die medizinische Blutegeltherapie wurde acht Tage postoperativ angewendet, um venöse Stauung zu verhindern, was zu einem erheblichen Blutverlust führte, der nahezu 29 l Blutproduktsubstitution erforderlich machte. Bei der 8-Monats-Nachbeobachtung erholte sich der Patient gut mit signifikanter Verbesserung von Funktion und Kosmetik. Der Bericht dokumentiert die Blutegeltherapie als Bestandteil der postoperativen Versorgung in der pädiatrischen Mikrochirurgie. Eine bemerkenswerte Einschränkung besteht darin, dass dieser einzelne Fallbericht einen massiven Transfusionsbedarf hervorhebt, der direkt mit einer verlängerten Blutegeltherapie verbunden ist, und keine breitere statistische Evidenz zur Wirksamkeit oder Sicherheit liefert.
Zitation
Literaturangabe (Vancouver-Stil)
Macias D, Kwon DI, Walker PC, Peterson NR. Microvascular replantation of a composite facial avulsion in a 24-month-old child after dog bite. Microsurgery. 2018;38(2):218-221. doi:10.1002/micr.30275. PMID: 29230869
Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.
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