Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Fallbericht: Rettung einer Brustrekonstruktion mit einem Perforatorlappen der A. glutaea superior nach später venöser Stauung nach der Entlassung

CASE REPORT Superior Gluteal Artery Perforator Flap Breast Reconstruction Salvage Following Late Venous Congestion After Discharge

Fallbericht in der Zeitschrift Eplasty (2010)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: ForschungsberichtKlinische LiteraturChan et al. · Eplasty, 2010

Abstract

OBJECTIVE: Microvascular thrombosis is a dreaded complication of free tissue transfer, especially in breast reconstruction. Failure often leads to complete loss of the reconstruction and affects the patient both physically and psychologically. Fortunately, most vascular compromises occur early (within 24-36 hours) while the patient is still in the hospital and intervention takes place prior to irreversible thrombosis of the microvasculature. However, failures beyond 96 hours generally have dismal prognosis, especially because the patient is already home. METHODS: A case of successful salvage is reported after an uncomplicated superior gluteal artery perforator flap performed for breast reconstruction returned from home with thrombosis of the venous pedicle the morning of postoperative day 5. RESULTS: The pedicle was promptly explored and the venous patency reestablished using a combination of mechanical and chemical thrombolysis. At her 2-year follow-up, there was no evidence of fat necrosis and a satisfactory aesthetic outcome was achieved. CONCLUSION: Late salvage of failing free flap breast reconstruction from home is possible. Educating the patient on importance of self-examination is critical to salvage. The hospital system also needs to have the resources to handle such emergencies in order for rapid operative mobilization to expedite the patient's care.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal Article

Zusammenfassung

Der Fallbericht beschreibt eine erfolgreiche Rettung einer Brustrekonstruktion mit einem Perforatorlappen der A. glutaea superior, bei dem am 5. postoperativen Tag nach Entlassung eine Thrombose des venösen Gefäßstiels auftrat. Der Stiel wurde exploriert und die venöse Durchgängigkeit durch mechanische und chemische Thrombolyse wiederhergestellt. Bei der 2-Jahres-Nachbeobachtung fanden sich keine Hinweise auf Fettgewebsnekrosen und ein zufriedenstellendes ästhetisches Ergebnis. Die Autoren betonen, dass eine späte Rettung möglich ist und Ressourcen zur schnellen operativen Mobilisierung vorgehalten werden müssen.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Dieser Fallbericht beschreibt die erfolgreiche Salvage einer Perforator-Lappenplastik der Arteria glutea superior zur Brustrekonstruktion, nachdem die Patientin am fünften postoperativen Tag mit einer Thrombose des venösen Gefäßstiels aus der häuslichen Umgebung zurückkehrte. Die Salvage wurde durch eine Kombination aus mechanischer und chemischer Thrombolyse erreicht, ohne Hinweis auf Fettnekrose und mit einem zufriedenstellenden ästhetischen Ergebnis bei der Nachuntersuchung nach zwei Jahren. Der Abstract betont die Bedeutung der Aufklärung der Patienten zur Selbstuntersuchung und der Bereitschaft des Krankenhaussystems für späte Lappen-Notfälle. Der Abstract erwähnt weder Blutegel, Hirudotherapie noch das Blutegel-Sekretom, sodass eine Relevanz für die American Society of Hirudotherapy durch den Inhalt dieses Artikels nicht gestützt wird.

Zitation

Literaturangabe (Vancouver-Stil)

Chan RK, Mathy JA, Przylecki W, Guo L, Caterson SA. CASE REPORT Superior Gluteal Artery Perforator Flap Breast Reconstruction Salvage Following Late Venous Congestion After Discharge. Eplasty. 2010;10:e63. PMID: 20976210

Die bibliografischen Angaben (Autoren, Band, Seiten, DOI) stammen aus dem PubMed-Eintrag.

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