Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Federal Office of Public Health — Bundesamt für Gesundheit (BAG)

FOPH / BAG · Schweiz · Europa

Regulatorisches ZuständigkeitsprofilJurisdiktionsverweis
Medizinprodukt freigegebennational regulator

Schweizer Bundesbehörde für öffentliche Gesundheit — legt den Erstattungsumfang gemäß KLV fest, einschließlich der historischen Entscheidung von 2017, die Hirudotherapie dauerhaft erstattungsfähig zu machen, wenn sie von FMH-zertifizierten Ärzten durchgeführt wird.

Regulatorisches Profil

Art der Behörde
Nationale Regulierungsbehörde
Region
Europa
Land
Schweiz
Egel-Status
Medizinprodukt (freigegeben)
Letzte ASH-Überprüfung
2026-05-25

Relevante Verordnungscodes

  • Krankenversicherungsgesetz (KVG, SR 832.10)
  • Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV, SR 832.112.31), Anhang 1
  • Bundesverfassung Art. 118a — Komplementärmedizin

Anforderungen an Verschreiber

  • Ein FMH-anerkannter Arzt mit Fähigkeitsausweis in einer komplementärmedizinischen Fachrichtung ist die Voraussetzung für die OKP-Kostenerstattung
  • Naturheilpraktiker mit eidgenössischem Diplom haben einen rechtlichen Tätigkeitsbereich, werden aber typischerweise nicht von der OKP erstattet

Lieferkette & GMP

Out of scope – BAG/FOPH legt die Kostenerstattung fest, nicht die Produktregulierung (Swissmedic ist für die Geräteseite zuständig).

Import-/Exportbestimmungen

Out of scope – Swissmedic regelt die Einfuhrgenehmigung für das Gerät selbst.

Kontext der Kostenerstattung

Hirudotherapie, die von einem FMH-anerkannten Arzt unter Anhang 1 KLV erbracht wird, ist seit 2017 vollständig OKP-erstattungsfähig – ein einzigartiger westlicher Status, der durch die Verfassungsverankerung (Art. 118a BV) verliehen wird.

Redaktionelle Anmerkungen von ASH

FOPH/BAG is a payer-side regulator paired with Swissmedic on the product-side. ASH presents them as separate entries because the reimbursement decision (2017) is editorially distinct from the device-clearance pathway.

Zugehörige Rechtsgebiete

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.