Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Fimea — Finnish Medicines Agency

Fimea · Finnland · Europa

Regulatorisches ZuständigkeitsprofilJurisdiktionsverweis
Medizinprodukt freigegebennational regulator

Finnlands Arzneimittelbehörde — reguliert Medizinprodukte einschließlich Blutegel gemäß EU MDR; die Aufsicht über Medizinprodukte wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2020 von Valvira auf Fimea übertragen.

Regulatorisches Profil

Art der Behörde
Nationale Regulierungsbehörde
Region
Europa
Land
Finnland
Egel-Status
Medizinprodukt (freigegeben)
Letzte ASH-Überprüfung
2026-05-25

Relevante Verordnungscodes

  • Laki lääkinnällisistä laitteista (719/2021)
  • Asetus (EU) 2017/745 (MDR)

Anforderungen an Verschreiber

  • Verschreibung durch Laillistettu lääkäri (licensed MD) erforderlich
  • Anwendung durch Sairaanhoitaja (RN) gemäß Standing Order im Krankenhausumfeld
  • Keine gesetzliche Anerkennung von nicht-ärztlichen Hirudotherapeuten

Lieferkette & GMP

MDR-konforme Registrierung bei Fimea über das Medizinproduktregister. Finnisch- und schwedischsprachige Kennzeichnung obligatorisch. Kühlkette gemäß Hersteller-IFU.

Import-/Exportbestimmungen

Freier Warenverkehr innerhalb der EU. Einfuhren aus Drittländern über Tulli (Zoll) und Ruokavirasto (Finnische Lebensmittelbehörde) für die Zollabfertigung von lebenden Wirbellosen.

Kontext der Kostenerstattung

Hyvinvointialueet (Wohlfahrtsregionen, post-2023-Reform) finanzieren die stationäre Blutegeltherapie über ihre Krankenhausdienstbudgets; keine ambulante Kela-Erstattungskategorie.

Wichtige regulatorische Dokumente

  1. Laki lääkinnällisistä laitteista (719/2021) (2021)

Redaktionelle Anmerkungen von ASH

Finland's medical-device oversight was moved from Valvira to Fimea on 1 Jan 2020 as part of regulator consolidation; this changes references in older 2018–2019 ASH content.

Zugehörige Rechtsgebiete

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.