Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

COVID-19 and stroke

Review published in Rinsho shinkeigaku = Clinical neurology (2020)

Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2026Geprüft von: ASH Editorial Board
Forschungsartikel — EvidenzübersichtArtikelreferenz
Evidenz: Narratives ReviewKlinische StudienArzneimittelentwicklungWada et al. · Rinsho shinkeigaku = Clinical neurology, 2020

Abstract

Due to the pandemic of corona virus disease 2019 (COVID-19), the stroke medical care system is unavoidably undergoing major changes such as a decrease in the number of stroke patients receiving consultation, delay in consultation, and a decrease in the number of intravenous thrombolysis and mechanical thrombectomy procedures. Stroke incidence in COVID-19 patients is approximately 1.1%. The features of stroke with COVID-19 have been elucidated: higher incidence in ischemic stroke than hemorrhagic stroke, increasing number of young patients, high D-dimer levels, and higher risk in elderly patients with cardiovascular risk factors such as hypertension and diabetes. In patients with COVID-19, venous thromboembolism is more common than arterial thromboembolism, and stroke is more common than acute coronary syndrome. Protected code stroke (PCS) has been proposed which provides safe, effective and prompt treatment under complete infection control.

Abstract aus PubMed (NCBI) für den zitierten Eintrag, in der Originalsprache wiedergegeben. Maßgeblich ist die Fassung der Originalpublikation.

Das Abstract wird nicht übersetzt, damit die eigene Wortwahl der Autoren erhalten bleibt.

PublikationstypJournal ArticleReview
Indexierte MeSH-BegriffeAcute Coronary SyndromeCOVID-19Diabetes MellitusFibrin Fibrinogen Degradation ProductsHumansHypertensionPandemicsRisk FactorsStrokeThrombectomyThrombolytic TherapyVenous Thromboembolism

Zusammenfassung

This review describes how the COVID-19 pandemic disrupted stroke care (fewer consultations, delayed presentation, fewer thrombolyses and thrombectomies) and characterizes COVID-associated stroke: roughly 1.1% incidence, more ischemic than hemorrhagic, younger patients, high D-dimer, and more venous than arterial thromboembolism.

Warum dies für die Hirudotherapie relevant ist

Diese japanischsprachige Übersichtsarbeit beschreibt, wie die COVID-19-Pandemie die Schlaganfallversorgung störte, und fasst die Merkmale des Schlaganfalls bei COVID-19-Patienten zusammen; berichtet werden eine Schlaganfallinzidenz von etwa 1,1 %, ein Überwiegen des ischämischen gegenüber dem hämorrhagischen Schlaganfall, erhöhte D-dimer-Werte, eine häufigere venöse als arterielle Thromboembolie und ein höheres Risiko bei älteren Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren. Ihre Verbindung zu ASH liegt im Thema Thrombose und Gerinnung: Der ausgeprägte prothrombotische Zustand mit hohem D-dimer bei COVID-19 ist genau die Art von hyperkoagulabler Situation, in der die Pharmakologie von Antikoagulanzien (einschließlich Wirkstoffen aus dem Feld der aus Blutegeln gewonnenen antithrombotischen Wirkstoffentdeckung) klinisch diskutiert wird. Dies ist eine Übersicht, die andere Berichte und Erfahrungen aus der frühen Pandemiephase zusammenfasst, enthält keinerlei mit Blutegeln oder Hirudotherapie verbundene Inhalte und liegt zeitlich vor einem Großteil der späteren COVID-Evidenz, sodass sie nur als beschreibender Kontext gelesen werden sollte.

Zitation

[COVID-19 and stroke].

Wada et al. · Rinsho shinkeigaku = Clinical neurology, 2020

Verwandter klinischer Kontext

Verwandte Forschungsarbeiten

Zur ASH-Bibliothek hinzugefügt: 28. Mai 2026 · Letzte Aktualisierung der Website: 18. Juni 2026

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.