Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Antistasin

Faktor-Xa-Inhibitor – Prototyp-Molekül, das die gesamte DOAC-Wirkstoffklasse (Rivaroxaban, Apixaban) inspirierte.

Praeklinisch / mechanistischZuletzt aktualisiert: 26. Mai 2026 · Geprüft von: ASH Editorial Board
Molekulargewicht von Antistasin im Vergleich zu anderen charakterisierten Verbindungen aus EgelnHementerin80 kDaHementin80 kDaHementin-Like Protein (HLP-1)80 kDaLeech Collagenase70 kDaHaemadipsa yanyuanensis Progr…70 kDaLeech Apyrase67 kDaCalin65 kDaHyaluronidase60 kDaAntithrombin III binding prot…58 kDaCollagenolytic Fibrinolysin55 kDaLeech Thrombospondin-Like Pro…50 kDaAntistasin15 kDa
Molekulargewicht (Kilodalton) von Antistasin (hervorgehoben) zusammen mit anderen charakterisierten Verbindungen im Egel-Speichel. Kleinere Proteine/Peptide diffundieren und wirken im Allgemeinen schneller.

Kasten für mechanistische Evidenz

Präklinisch / mechanistisch
Seitentyp
Wirkstoffprofil
Evidenztyp
Klinische und regulatorische Evidenz (abgeleitetes FDA-zugelassenes Arzneimittel)
Evidenzniveau
In vitro
Arzneimittel vs. Blutegel
Gereinigte natürliche Verbindung
Sicherheitsbereiche
Blutung · Allergie / Anaphylaxie

Grenze der klinischen Translation

Antistasin selbst ist KEIN von der FDA zugelassenes Medikament. Seine Entdeckung inspirierte die chemisch unterschiedlichen synthetischen DOACs (Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban), bei denen es sich um separate niedermolekulare Arzneimittel mit einer eigenen RCT-Evidenzbasis handelt. Der präklinische Wirkmechanismus von Antistasin begründet NICHT die klinische Wirksamkeit der gesamten Therapie mit medizinischen Egeln.

Molekulares Profil

Kategorie
Antikoagulans
Evidenzstufe
Stufe A — FDA-zugelassenes Derivat
Molekulargewicht
15,000 Da
Quellenspezies
Haementeria officinalis (Mexican leech)
Entdeckt
1987 · Tuszynski et al.
PDB-Strukturen
1SKZ
Abgeleitetes FDA-zugelassenes Medikament
Conceptual ancestor: rivaroxaban (Xarelto), apixaban (Eliquis), edoxaban (Savaysa)

Biologische Targets

  • Factor Xa

Wichtige Zitate

  1. Tuszynski GP et al. (1987), J Biol Chem

Externe Ressourcen

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