Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Körperkarte

Anatomische Applikationsorte nach klinischer Indikation

Zuletzt aktualisiert: May 27, 2026Geprüft von: Andrei Dokukin, MD
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Nur als Referenz für Klinikerinnen und Kliniker — kein Protokoll zur Eigenanwendung

Diese Seite ist als Referenz für approbierte Klinikerinnen und Kliniker bestimmt. Sie ist KEINE Behandlungsanleitung und KEINESFALLS für die Eigenanwendung durch Patientinnen und Patienten vorgesehen. Applikationsorte und Blutegelzahlen sind aus veröffentlichten klinischen Protokollen und internationalen Praxisleitlinien abgeleitet. Die genaue Platzierung und Dosierung muss von der behandelnden Fachkraft auf der Grundlage der individuellen Patientenanatomie, der klinischen Präsentation und der institutionellen Protokolle festgelegt werden. Chirurgische Applikationsorte liegen innerhalb der FDA-510(k)-zugelassenen Indikation; alle anderen Stellen (muskuloskelettal, neurologisch, vaskulär) stellen Off-Label-Anwendungen dar, die eine informierte Einwilligung und institutionelle Governance erfordern. Pädiatrische, neurologische und schlaganfallbezogene Anwendungen erfordern zusätzlich eine fachärztliche Überwachung; die medizinische Blutegeltherapie darf niemals zu Hause durchgeführt werden.

Chirurgische Anwendungen (FDA-zugelassen)

Fingerreplantation

  • Stelle: Direkt auf dem replantierten Finger, im Bereich der stärksten Stauung
  • Blutegel: 1-2 pro Applikation
  • Frequenz: Alle 2 bis 4 Stunden
  • Dauer: Bis der venöse Abfluss wiederhergestellt ist (2-7 Tage)
  • Hinweis: Kleine Blutegel (3-5 cm) für Finger; Spritzenführung zur Präzision

Freilappen / Gestielter Lappen

  • Stelle: Zentrum und Ränder des Lappens, Bereiche mit der dunkelsten Verfärbung
  • Blutegel: 2-4 pro Applikation
  • Frequenz: Alle 2 bis 8 Stunden, je nach Schweregrad der Stauung
  • Hinweis: Blutegel über die Lappenoberfläche verteilen. Nahtlinien nach Möglichkeit meiden.

Ohr-/Nasenreplantation

  • Stelle: Ohrrückseite, Helixrand oder Nasenspitze
  • Blutegel: 1-2 pro Applikation
  • Frequenz: Alle 2 bis 4 Stunden
  • Vorsicht: Verhindern Sie die Wanderung des Blutegels in den Gehörgang oder die Nasenhöhle — verwenden Sie ein Applikationsfenster

Brustrekonstruktion (DIEP/TRAM)

  • Stelle: Lappenoberfläche, Bereiche venöser Stauung
  • Blutegel: 2-3 pro Applikation
  • Frequenz: Alle 4 bis 8 Stunden
  • Hinweis: Kumulativen Blutverlust engmaschig überwachen (mehrtägige Therapie ist üblich)

Muskuloskelettale Anwendungen (Off-Label)

Clinician reference \u2014 not for patient self-application

Off-label musculoskeletal application sites, leech counts, and frequencies (Tier B/C)

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Neurologische Anwendungen (Off-Label)

Clinician reference \u2014 not for patient self-application

Off-label neurological / stroke / cerebrovascular / spinal application sites (Tier C investigational)

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Vaskuläre Anwendungen (Off-Label)

Clinician reference \u2014 not for patient self-application

Off-label vascular application sites (Tier B/C)

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Hinweise zur Anwendungssicherheit

Wichtige Vorsichtsmaßnahmen nach Region

  • Kopf/Hals: Risiko der Blutegelwanderung in Mund, Nase oder Gehörgang — Applikationsfenster verwenden (transparente Membran mit Aussparungen)
  • Periorbital: Kleinste Blutegel (3-5 cm) verwenden; Spritzen-Führungsmethode zur Präzision; Wanderung in Richtung Konjunktiva verhindern
  • Finger: Spritzen-Führungsmethode wird zur Präzision auf kleinen Oberflächen bevorzugt
  • Alle Stellen: Cleanse with warm water only — no alcohol, betadine, or fragranced products. Mark sites before application. Never leave Patientin oder Patient unattended.

Verwandte Ressourcen

Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Zulassung für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.