Amerikanische Gesellschaft für Hirudotherapie

Leech Defensin

Kationisches antimikrobielles Peptid aus der Defensin-Familie, identifiziert im Speichelgewebe des Blutegels.

Praeklinisch / mechanistischZuletzt aktualisiert: 26. Mai 2026 · Geprüft von: ASH Editorial Board
Molekulargewicht von Leech Defensin im Vergleich zu anderen charakterisierten Verbindungen aus EgelnHementerin80 kDaHementin80 kDaHementin-Like Protein (HLP-1)80 kDaLeech Collagenase70 kDaHaemadipsa yanyuanensis Progr…70 kDaLeech Apyrase67 kDaCalin65 kDaHyaluronidase60 kDaAntithrombin III binding prot…58 kDaCollagenolytic Fibrinolysin55 kDaLeech Thrombospondin-Like Pro…50 kDaLeech Defensin4.2 kDa
Molekulargewicht (Kilodalton) von Leech Defensin (hervorgehoben) zusammen mit anderen charakterisierten Verbindungen im Egel-Speichel. Kleinere Proteine/Peptide diffundieren und wirken im Allgemeinen schneller.

Kasten für mechanistische Evidenz

Präklinisch / mechanistisch
Seitentyp
Wirkstoffprofil
Evidenztyp
Präklinische / biochemische Charakterisierung
Evidenzniveau
In vitro
Arzneimittel vs. Blutegel
Gereinigte natürliche Verbindung
Sicherheitsbereiche
Aeromonas-Infektion

Grenze der klinischen Translation

Egel-Defensin ist nur mechanistisch dokumentiert; es gibt keine Nachweise am Menschen. Eine antimikrobielle In-vitro-Aktivität begründet KEINE klinische Wirksamkeit und mindert NICHT das dokumentierte Risiko einer Aeromonas hydrophila-Koinfektion durch die Anwendung ganzer Egel.

Molekulares Profil

Kategorie
Antimikrobiell
Evidenzstufe
Präklinisch
Molekulargewicht
4,200 Da
Quellenspezies
Hirudo medicinalis
Entdeckt
2016

Biologische Targets

  • Gram-negative bacterial membranes
  • Gram-positive bacterial membranes

Wichtige Zitate

  1. Liu Z et al. (2019), Parasit Vectors

Externe Ressourcen

    Verwandte Antimikrobiell-Verbindungen

    Diese Website stellt Bildungsinformationen bereit und ist weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung. Die medizinische Blutegeltherapie ist mit klinisch relevanten Risiken verbunden und sollte ausschließlich von qualifizierten Klinikerinnen und Klinikern unter institutionell genehmigten Protokollen durchgeführt werden. Die FDA-510(k)-Freigabe für medizinische Blutegel ist auf bestimmte Indikationen beschränkt; experimentelle und Off-Label-Diskussionen werden entsprechend gekennzeichnet. Für patientenspezifische Beratung wenden Sie sich an eine qualifizierte Gesundheitsfachkraft.